Knackige 15 Prozent belasten

Die Mountainbike-Strecke am Schienerberg bei Radolfzell forderte Claudia Bregulla-Linke (Foto) und ihre Konkurrenten alles ab. Foto: Lunnebach

Ihrer Favoritenrolle konnte sie diesmal nicht gerecht werden, eine Spitzenleistung war’s allemal: Beim 7. Bodensee-Megathlon hat Claudia Bregulla-Linke aus Utting in der Einzelwertung Bronze sowie Silber in ihrer Altersklasse gewonnen.

Da möchte man meinen, drei Disziplinen nacheinander seien schon genug des Anstrengenden, doch nicht wenige Ausdauersportler möchten gerne noch eins draufsetzen. Zu ihnen zählt auch Claudia Bregulla-Linke, die sich beim Megathlon in Radolfzell berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen durfte. Bei dem international besetzten Wettkampf in Radolfzell waren 1,5 Kilometer Schwimmen im Bodensee, 46,6 km Rennradfahren über den Schie­- nerberg, 22,5 km Inlineskating, 35,9 km Mountainbiking über Schienerberg und Hardberg und schließlich ein 10,5-Kilometer-Lauf durch die Radolf­zeller Altstadt zu bewältigen. Sportlich gesehen sei es eine der anspruchsvollsten Auflagen bisher gewesen, berichtet Bregulla-Linke. Obwohl heuer die Schwimmstrecke um einen auf 1,5 Kilometer verkürzt worden war, hatten es insbesondere die beiden Radstrecken in sich. „Da kam so mancher Rennradfahrer bei einer knackigen Steigung von 15 Prozent am Ortsrand von Wangen an seine Grenzen“, erzählt die in den Farben des Landsberger Multisportsteams startende Uttingerin. Und spätestens auf der Mountainbike-Strecke über den Schie­nerberg habe sich die Spreu vom Weizen getrennt. So vergrößerten sich die Abstände von Disziplin zu Disziplin – auch der von Siegerin Barbara Bracher auf Claudia Bre­- gulla-Linke, die bis zuletzt noch auf Platz 2 gesetzt hatte. In einer Gesamtzeit von 5:16 Stunden kam sie ins Ziel, verfehlte damit Silber um 16 Sekunden und wurde in der Einzelwertung „nur“ Dritte sowie Zweite in ihrer Altersklasse. Der Megathlon zählt inzwischen zu den größten Events rund um den Bodensee. Allein in diesem Jahr lockte er 2000 Ausdauersportler ans Schwäbische Meer, wobei sich die meisten Starter dem Wettkampf als 5er- oder 2er-Team stellten. Bei den Damen sicherte sich das Quintett der TG Viktoria Augsburg in 4:33 Stunden den Sieg und bei den Herren gab es ein Ex aequo: „Auqua Sphere“ aus Singen und die „Black forest youngsters“ in 4:03 Stunden.

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