Im "Kukuruz" fing alles an

Waren beim Gründungskonzert mit von der Partie und gestalten am 20. November den Galaabend der Kleinkunstbühne „s’Maximilianeum“: Tobias Klug, Armin Federl, Vitus Fichtl und Tom Hake alias „Mistcapala“ Foto: Kutsch

Steht ein runder Geburtstag an, dann wird das für gewöhnlich ausgiebig gefeiert. Bei der Landsberger Kleinkunstbühne s’Maximilianeum ist das nicht anders. Beim Galaabend zum 20-Jährigen wird „Mistcapala“ am 20. November leckere Häppchen zum Teil erstmals präsentieren. Und die Jubiläumsspielzeit 2011/12 wartet aus­schließlich mit altbekannten Gästen auf. Kleinkunstbühnen-Chef Christian Knöferl und seine Mitstreiter präsentieren das neue Programm am kommenden Samstag in der Landsberger Fußgängerzone.

Wie manch’ gute Geschichte fängt auch die der Landsberger Kleinkunstbühne in einer Gaststube an. Voller Tatendrang trafen sich am 19. November 1991 eine handvoll ehrenamtlicher Gründungsmitglieder im „Kukuruz“ in Stoffen und wagten den Schritt auf unbekanntes Terrain: sie hoben die Kleinkunstbühne s’Maximilianeum aus der Taufe. „Von Anfang an traten und treten die Künstler aus der Kleinkunstszene sehr gerne bei uns auf, wir geben den organisatorischen Rahmen, haben im Foyer des Stadttheaters einen schönen Veranstaltungsraum und nicht zuletzt ein sehr interessiertes Publikum“, sagt Vorsitzender Christian Knöferl. Die „Bühne“ habe sich in der „Szene“ etabliert, und diesen schönen Erfolg wollen man nun ein ganzes Jahr lang feiern. Alle Künstler der bevorstehenden Spielzeit waren schon mindestens einmal im s’Maximilianeum zu Gast – im „Kukuruz“ in Stoffen, im Salzstadel oder im Theaterfoyer in Landsberg. Das Jubiläumsprogramm lässt aber auch Erinnerungen wach werden – etwa an den politischen Aschermittwoch im Jahr 1994, den Knöferl&Co. am 22. Februar 2012, rechtzeitig zur OB-Wahl in Landsberg, wieder aufleben lassen. "Man müsste mal…" Start des Jubiläumsprogrammes ist am 18. September. Uli Masuth ist nach 2007 mit „Ein Mann packt ein“ erneut in der Lechstadt zu Gast. Am 30. Oktober folgt Severin Groebner, zur Zeit auch aktives Mitglied des Münchner Lach&Schieß-Ensemble, mit „Man müsste mal…“. Am 20. November, also fast auf den Tag genau, die Jubiläumsveranstaltung mit „Mistcapala“. Das Quartett aus der Lechstadt gab vor zwei Jahrzehnten auch das Gründungskonzert und war seit Anbeginn der Kleinkunstbühne mit dabei sind. „Der Galaabend wird nicht ganz ohne Überraschungen auskommen“, verspricht Christian Knöferl Das „Weihnachtsbrettl“ am 18. Dezember, bietet diesmal etwas Besonderes: die alpine, musikalisch-szenische „Rauhnacht“ mit Evelyn Plank, Karl-Heinz Hummel und der Nagl-Musi. Mehr Informationen zu den Veranstaltungen gibt es im bereits ausliegenden Programmheft der Kleinkunstbühne sowie im Internet auf www.kleinkunstbuehne-landsberg.de. Eintrittskarten gibt es ab sofort unter anderem beim KREISBOTEN am Rossmarkt in Landsberg, Telefon 08191/91630.

Meistgelesene Artikel

Aufprall auf Lkw

Buchloe/Landsberg – Ein Unfall auf der A96 bei Wiedergeltingen im Landkreis Unterallgäu hat am vergangenen Dienstag für einen 53-jährigen Autofahrer …
Aufprall auf Lkw

"Nicht in dieser Dimension!"

Landsberg – 50 Bewohner der Schwaighofsiedlung haben in einer Versammlung gegen den geplanten Neubau der Obdachlosenunterkunft an der Jahnstraße …
"Nicht in dieser Dimension!"

Caligula auf Ritalin

Landsberg – Der Inn gurgelt, das Hochwasser kommt, der Pegel steigt. Sigi Zimmerschieds Auftritt im Landsberger Stadttheater spült alles weg, was …
Caligula auf Ritalin

Kommentare