Landsberg X-Press ohne Headcoach

Aus beruflichen Gründen: Stefan Neblich steht dem Landsberg X-Press als Headcoach nicht mehr zur Vergügung. Foto: Kruse

Aus der geplanten mehrjährigen Zusam­menarbeit wird nun doch nichts: Stefan Neblich ist beim Landsberg X-Press zurückgetreten. Ersetzt wird er zunächst nicht: Die Footballer werden die laufende Bayernliga-Saison ohne Head­- coach zuende bringen. Nach Neblichs Abgang kehrt allerdings Martin Hintermayr auf seine Position als Defense Coordinator zurück, auch der Rest des Trainerteams macht weiter.

Die Aussprachen zwischen Vorstand und Trainer scheinen nicht gefruchtet zu haben, die Stimmung im Team verbesserte sich in der vergangenen Woche nicht wesentlich. Bereits am Donnerstag tauchte Neblich dann nicht mehr zum Training auf, vor dem Spiel in Feldkirchen teilte er X-Press-Präsident Knut Dins seinen Entschluss mit, sein Amt mit sofor- tiger Wirkung niederzulegen. Als Grund gab Neblich eine berufliche Chance an, die sich ihm geboten habe. Um diese zu nutzen, könne er den zeitaufwändigen Trainerposten nicht mehr weiter ausfüllen. Jetzt erst recht Für Dins, der langfristig mit Neblich die Landsberger Footballer weiter nach oben führen wollte, eine Enttäuschung. „Aber der viele Ärger der letzten Wochen macht es etwas leichter, die Entscheidung zu akzeptieren“, so der X-Press-Präsident. Die Niederlage in Feldkirchen schreibt er dann auch nicht dem Personalwechsel zu: „Ganz im Gegenteil, in der Mannschaft ist eine positive ,Jetzt-erst-recht-Stimmung‘ zu spüren.“ Generell macht Dins seinen Führungsspielern keine Vorwürfe: „Die Team-Captains haben ihr Bestes gegeben, um Ruhe in der Mannschaft zu behalten, auch wenn sie mit einigen Entscheidungen in der jüngeren Vergangenheit nicht einverstanden waren.“

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