Auf den letzten Drücker

Dank der Vorbereitung von Alexander Endres (rechts) und Ville Dollhofer schoss Roland Hanemann erst in letzter Minute das Tor zum Unentschieden. Fotos: Krivec

Gerade noch ein Unentschieden: Nach vielen verpassten Chancen reichte es für die Riverkings in der Partie gegen den SC Forst gerade noch für den Ausgleich. In der letzten Minute gelang am vergangenen Freitag das 2:2 gegen den SC Forst. HCL-Spieler Roland Hanemann erlöste sein Team beim Heimspiel vor 500 Fans.

Ein packendes Spiel bot sich den Zuschauern, obwohl die Rollen eigentlich klar verteilt waren: Die Riverkings gingen als Tabellendritte in das Spiel gegen den Tabellenzwölften SC Forst. Schon nach drei Minuten verwandelte Peter Klemm in einer gelungenen Aktion mit Christian Augst und Ferdinand Speckamp das erste Tor für die Riverkings. Bis zur Pause allerdings legte der HCL nicht nach und so hielt sich der Stand von 1:0 bis zur Pause. Auch im zweiten Drittel verpassten die Landsberger eine Chance nach der anderen und schließlich konterten die Gäste in einer geschickten Kombination und erzielten das erste Gegentor. Den letzten Abschnitt begannen die Riverkings mit neuem Elan, aber die Forster schockten das Team und die Fans mit einem erneuten Gegentreffer. In der 50. Minute führte der SC Forst mit 2:1. Der Spielverlauf war nun endgültig auf den Kopf gestellt und daraufhin gaben sich die Spieler des HCL besonders offensiv, was viele Strafzeiten zur Folge hatte. Trainer Topi Dollhofer nahm eine Auszeit für das Team, um es auf die letzten Minuten vorzubereiten. Dann war mit zwei perfekten Schüssen der Gegner Spannung geboten – Riverkings-Goalie Michael Falkenberger jedoch wehrte sie mit vollem Einsatz erfolgreich ab. Kurz vor Schluss wurde der unerschrockene Kampfeinsatz der Riverkings dann schließlich doch noch belohnt: In der letzten Spielminute fiel das lang ersehnte Ausgleichstor. Durch eine gute Vorbereitung von Ville Dollhofer und Alexander Endres schoss Roland Hanemann das 2:2. Die Partie blieb bis zur allerletzten Sekunde spannend, da das Team aus Forst noch vier Sekunden vor Ende eine Strafzeit aufgebrummt bekam. Die Riverkings setzten auf volles Risiko und Trainer Dollhofer nahm Torhüter Falkenberger zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Eine richtige Torchance ergab sich jedoch nicht mehr und die Landsberger mussten sich mit einem hart erkämpften aber doch unglücklichen Unentschieden zufrieden geben.

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