"Literarisches Lechrauschen"

15 Autoren lasen aus dem „Literarischen Lechrauschen“ (von links): Otto Stedele, Gerwin Degmair, Roland Greißl, Klaus Wuchner, Thomas Glatz, Carmen Kraus, Lore Kienzl, Joachim Giebelhausen (sitzend), Hans Schütz, Martje Herzog, Renate Langhammer, Doris Giebelhausen, Monika Bayerle, Renate Exsz und Helmut Glatz Foto: Privat

Neues Jahr – neues Buch: Die Mitglieder des Landsberger Autorenkreises präsentierten kürzlich ihr neues Büchlein „Literarisches Lechrauschen“. 15 der 20 Autoren lasen aus dem neuen Band vor. Die Texte sind verschiedenen Themen rund um Landsberg gewidmet.

„Am Beginn standen zarte Gedankenkeime, erst allmählich entwickelte sich aus dem inhaltlichen und gestalterischen Chaos Ordnung …“. Einfühlsam gelang der Fuchstaler Künstlerin Lore Kienzl als Moderatorin, pfiffig ergänzt durch Kreisgründer Helmut Glatz, ein gewitzter Rundgang durch Chaos, Entstehung und Vollendung der neuen Anthologie des Autorenkreises. Weit mehr als 400 Exemplare des „Literarischen Lechrauschens“ sind schon im Umlauf; doch erst jetzt fand sich ein geeigneter Termin für die Präsentation des schmucken Büchleins. Begünstigt durch die anregende Präsentation der Vorstellung in der regionalen Landsberger Presse war die Erwar­tungshaltung der zahlreichen Besucher groß. Für jeden Einzelnen der 15 lesenden Autoren des Bändchens (von insgesamt 20) fand Moderatorin Kienzl treffende und charmante Einführungsworte. So unterschiedlich die meist nur kurz angelesenen Texte auch waren – sie deckten ein äußerst weit gefächertes Spektrum an Themen ab: Neben der Stadt Landsberg, dem Fluss Lech, seinen Landschaften und deren Zerstörung, Betrachtungen über das Wasser, der Entstehung und dem Sinn von Gedichten und der Liebe fehlten auch die Hexen des Windachtals nicht. Lore Kienzls Resümee rundete den Abend stimmig ab: „Es ist schön geworden und ein Genuss für alle, die Worte verstehen und Sprache verehren.“ Für allgemeine Begeisterung sorgte abschließend jene „Tüte Literatur“, in der sich Exemplare der neuen Anthologie befanden. Aus ihr erscholl die markante Stimme des Literatur­papstes Marcel Reich-Ranicki: „Das Büchlein ist Weltliteratur mit einer literarischen Vielfalt, die sich gewaschen hat.“

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