Lockerer Sieg gegen das Schlusslicht – HSB Landsberg fahren 115:75-Erfolg gegen Srbija München ein

Wahrscheinlich hatten viele schon geahnt, dass das letzte Heimspiel vor der Weihnachtspause der Heimerer Schulen Basket Landsberg eine einseitige Angelegenheit werden würde. Denn statt wie üblich knapp 600 Zuschauer sahen die Partie gegen das Tabellenschlusslicht Srbija München nur 450 Zuschauer. Wie erwartet war die HSB das klar überlegene Team und gewann 115:75.

Von Beginn an war klar, dass die nur zu sechst angetretenen Münchner chancenlos sein werden. In der Verteidigung ließen sich in eine sehr passive Zone zu­rückfallen um Foulprobleme zu vermeiden. Dadurch hatte Landsberg leichtes Spiel und gewann das erste Viertel bereits mit 34:18. Den zweiten Spielabschnitt konnten die Gäste dann mit 25:26 für sich entscheiden. Zu lax gingen vor allem die „Stars“ der HSB zu Werke, befand nach der Partie auch DJK-Pressewart Benjamin Krüger. Dafür durften früh die jungen Spieler ran. Jannis Goldbach nutzte seine reichliche Einsatzzeit für sieben Punkte, Christian Kufner meldete sich nach Verletzungspause mit acht Zäh­lern zurück und Lorenz Schwing­hammer empfahl sich in seinem Regionalligadebut mit acht Rebounds. Auch Marcus Kästner (16 Punkte, 7 Rebounds) und Pascal Heinrichs (8) konnten Selbstvertrauen tanken. Letzterer hatte jedoch seinen letzte Einsatz im HSB-Trikot. Den 19-jährigen zieht es, wie bereits im KREISBOTEN berichtet, zurück in seine Heimat Freiburg. So viel Einsatzzeit Sascha Khar­chenkov seinen jungen Spielern geben konnte, so sehr konnte er auch einige seiner sonst so geforderten Spieler schonen: Jason Boucher (15 Punkte) spielte nur 20 Minuten, Kapitän Michael Teichner (2) und Chris Moore (10) sogar nur elf. So waren es vor allem Fabian Kirchhoff (23) und Florian Pejchar (9), die der jungen Truppe – angeführt vom starken Lukas Klocker (13) – die nötige Routine gab. Neben den vielen Minuten für die jungen Spieler erfreuten sich die Zuschauer vor allem an den spektakulären Dunkings von Fabian Kirchhoff und Chris Moore. Am Ende leuchtete ein nie gefährdetes 115:75 von der Anzeigetafel – ein Spiel, das „aber kein Maßstab“ war, so Team­manager Jürgen Fleßner. "Extrem schwer" Fleßner legte den Fokus sofort auf die nächste Runde: Am Samstag um 20 Uhr gastieren die Heimerer Schulen Basket Landsberg beim zweiten Landeshauptstadt-Verein der Liga, dem Absteiger aus der ProB, Telemotive München. „Das wird extrem schwer“, betont Fleßner die Brisanz des Spiels. „Wir müssen eine Top­leistung abliefern, um auf einem gesicherten Platz überwintern zu können“, will er den überraschend nur auf Platz zehn rangierenden Gegner nicht nur annähernd unterschätzen. Besonderes Augenmerk wird man auf Calvin Wooten richten müssen. Der US-Amerikaner ist mit durchschnittlich 35 Punkten pro Spiel Ligatopscorer. Letzte Woche sorgte er mit sagenhaften 67 Punkten (16 Dreier) für Aufsehen.

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