"Randerscheinungen" als Verein

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Der Verein „Projekt Randerscheinungen“ (von links): Judith Huber, Regina Kläger, Julian Pietsch, Maximilian Huber, Christine Wachsmuth, Juanne Schluifelder und Roswitha Friedrichsdorf.

Landsberg – Es begann mit einem Theaterstück. „Randerscheinungen“, aufgeführt im Oktober letzten Jahres, thematisierte die Lebensrealität von Randgruppen. Nun haben die beiden Initiatoren Maximilian Huber und Julian Pietsch den Verein „Projekt Randerscheinungen e.V.“ gegründet, um sich der Thematik auch längerfristig widmen zu können.

„Die Vereinsgründung war wichtig“, erzählt der 1. Vorsitzende Maximilian Huber im Gespräch mit dem KREISBOTEN, „in erster Linie aus versicherungsrechtlichen Gründen.“ „Außerdem wirkt es professioneller, wenn wir in einem geordneteren Rahmen arbeiten als in einem losen Zusammenschluss“, ergänzt Julian Pietsch, 2. Vorsitzender. Gemeinsam mit fünf Mitstreiterinnen gründeten sie den gemeinnützigen Verein „Projekt Randerscheinungen e.V.“ mit dem Ziel der Förderung von Kunst und Kultur und der Thematisierung und Integration von Randgruppen. 

Das wollen die beiden mit Theaterstücken, Kunstausstellungen und Kurzfilmen erreichen. „Wir planen ein größeres Projekt pro Jahr, wenn die Zeit reicht, noch ein kleineres dazu“, so das Ziel der Vorsitzenden. Derzeit hat der Verein knapp 30 Mitglieder. Aktuell laufen die Proben für das neue Stück „Der verdorbene Apfel“ aus der Feder von Maximilian Huber, angelehnt an Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“. „Allerdings mit anderer Kernthematik“, betont der Autor. 

Wie schon beim letzten Mal besteht das Ensemble aus einer buntgemischten Truppe nahezu aller Altersklassen, die sich zwei bis dreimal pro Woche trifft. „Wir suchen allerdings noch dringend zwei männliche Schauspieler zwischen 50 und 90 Jahren“, betonen Huber und Pietsch, „außerdem noch Helfer im Backstage-Bereich“. Wer Interesse hat, könne über die Facebook-Seite des Vereins Kontakt aufnehmen: https://www.facebook.com/pages/Randerscheinungen.

 „Der verdorbene Apfel“ feiert Premiere am Donnerstag, 30. Oktober. Weitere Aufführungen finden außerdem am Samstag, 1. November und Dienstag, 4. November, jeweils um 20 Uhr, im Stadttheater Landsberg statt.

Patricia Eckstein

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