Mehr Sportpark

Die neuen Tribünen im Hacker-Pschorr-Park werden im Endausbau rund 250 Zuschauer vor Regen schützen. Foto: Kruse

Mehr Sportpark, weniger Sportzentrum: Wenn die neue Zuschauertribüne auf dem Vereinsgelände des TSV Landsberg fertiggestellt ist, werden die Fußballer einen größeren Teil ihrer Heimspiele in ihrem Hacker-Sportpark austragen.

Beim Heimspiel gegen Wolfratshausen am 3. September soll das Bauwerk eingeweiht werden. „Wenn das alles klappt, spielen wir noch bis Ende August im Sportzentrum und dann noch zweimal nach der Winterpause. Den Rest unserer Heimspiele tragen wir dann im Sportpark aus“, verspricht TSV-Abteilungsleiter Sepp Hintermeier. Ganz verlassen will man das Sportzentrum auch in Zukunft nicht. „Es hat sich hier über lange Jahre ein gutes Verhältnis entwickelt, da gehen wir jetzt nicht einfach so“, hat Hintermeier schon vor einiger Zeit bekanntgegeben. Statt bisher elf seiner 17 Heimspiele wird der TSV Landsberg künftig aber wohl nur noch sechs pro Saison auf dem städtischen Gelände absolvieren und elf vor dem Vereinsheim – was den namengebenden Sponsor freuen dürfte. Rund 70000 Euro kostet die neue Tribüne, wobei die Finanzierung aber keinem Vereinsmitglied Sorgen bereiten muss. Einen großen Teil der Kosten übernehme die Firma Edeka, der Rest finanziere sich über Abschreibungen, womit der Verein weiterhin seiner soliden Politik folgt und keinerlei finanzielles Risiko eingeht. Mit dem Neubau sind dann maximal 250 Zuschauer vor Regen geschützt, womit ein gravierender Nachteil dem Sportzentrum gegenüber wettge­- macht wird. In anderen Bereichen ist der vereinseigene Fußballplatz dem städtischen Gelände ohnehin längst überle­- gen: So verfügt der TSV im Industriegebiet über eine Flutlichtanlage, die im Stadion am Hungerbachweg immer noch fehlt, und eine kompakte Einzäunung – diese weiß man spätestens dann zu schätzen, wenn man die Spieler im Sportzentrum ein ums andere Mal den Ball aus der weitläufigen Landschaft jenseits der 400-Meter-Bahn holen sieht…

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