Viel Freude mit dem E-Auto

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Manfred Stagl und Gudrun Müllner (Mitte) von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg freuen sich, dass das E-Auto an der Montessorischule Kaufering so viel Freude weckt und entsprechend oft genutzt wird.

Kaufering – Noch einmal sind Vertreter der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg in die Montessorischule Kaufering zu Besuch gewesen. Die Schule wollte sich für ihren Hauptgewinn bedanken, einen VW e-UP! im Wert von 28000 Euro. Erst im April hatte die Bank das nagelneue, ultraleise Elektro-Auto an die Schule übergeben.

Natürlich war die Freude dort riesig, ein eigenes Elektro-Auto zu gewinnen ist schließlich etwas ganz Besonderes. Als Dankeschön übergaben Schullei- terin Kathrin Schweyer, Judith Lang und Michael Fey vom Vorstand sowie einige Kinder jetzt ein selbst gebasteltes, gerahmtes Poster, das einen schönen Platz in der Kauferinger Niederlassung der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG be- kommen soll.

Doch wie kam es überhaupt zu dem Hauptgewinn? Um einen Beitrag zur regionalen Umsetzung der Energiewende sowie zum aktiven Umweltschutz in den Landkreisen Landsberg und Starnberg zu leisten, hatte die VR Bank einen Wettbewerb für gemeinnützige Einrichtungen ausgeschrieben, bei dem der rein elektrisch angetriebene VW e-UP! zu gewinnen war. Bewerben musste man sich mit schlagkräftigen Argumenten, warum das Elektro-Auto gerade für den eigenen Verein so gut geeignet war.

Mit ihrem Konzept erreichte die Montessorischule Kaufering den 1. Platz. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind wichtige Themen ihrer Erziehungsarbeit. Aus diesem Grund wer- den gerade einige erneuerbare Energie-Erzeugungssysteme an der Schule angesiedelt und damit den Schülern, Eltern und Vereinsmitgliedern näher gebracht. So wird gerade daran gearbeitet, eine gebrauchte Photovoltaik-Anlage und ein Windrad zu installieren, die für die Schule im Südwesten Kauferings Strom erzeugen sollen.

Car-Sharing

Das neue Elektrofahrzeug ist ideal geeignet, um den Schülern am praktischen Beispiel zu zeigen, wie CO2-Emissionen vermieden werden können. An der Schule startete bereits der Testbetrieb für ein „Car-Sharing“. Die von Schülern selbst betriebene Schülerfirma organisiert die Schlüsselaus- und Rückgabe. In den vergangenen Prüfungswochen wurde das E-Mobil außerdem viel zu Fahrten zur Partnerschule in Fuchstal eingesetzt – da kamen durchschnittlich ungefähr 1000 Kilometer pro Monat zusammen.

Aber auch während der Praktikumswochen, zu denen die Lehrkräfte der Oberstufe ihre Schüler regelmäßig in ihren Praktikumsbetrieben besuchen, zu Besorgungsfahrten und sogar zum Krankentransport wur- de das leise Fahrzeug bereits genutzt.

Natürlich passt man in der Schule gut auf das neues Vehikel auf: In der Freinacht durfte es sogar in der Aula parken – schließlich soll es noch lange unversehrt bleiben und der Montessorischule viel Freude bereiten…

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