Die nächste Niederlage

Blieb nicht selten in der Allacher Abwehr hängen und markierte nur zwei Treffer: Matthias Schuberth. Foto: Krivec

Auch im Heimspiel gegen den TSV Allach ist den Handballern des TSV Landsberg in der Landesliga-Süd keine Überraschung geglückt. Sie unterlagen deutlich mit 26:36. Noch am selben Tag gab die Vorstandschaft bekannt, dass Hubert Müller sein Engagement als Trainer beendet und Wiggerl Hofmann nachfolgt.

Dabei begann der Gastgeber gut. Mit schnellem, dynamischen Spiel konnte Landsberg auf 3:0 vorlegen. Dann organisierte sich Allach immer besser und kam so auch zu Torerfolgen. Die Lechstädter dagegen brauchten immer wieder relativ lange zum Torerfolg und mussten in der 11. Minute den Ausgleich (4:4) hinnehmen. Das setzte sich fort, die Müller-Truppe musste viel Aufwand betreiben, nutzte ihre Chancen nicht effektiv, Allach dagegen verwandelte fast jeden Abpraller per Gegenstoß zum Tor. Sobald die Gastgeber jedoch sauber und klar ihre Spielzüge ausspielten, gelangen ihnen auch schöne Treffer. So blieb Landsberg bis zum 7:8 (17.) gut dran. Ein paar leichte technische Fehler und eine etwas zu passive Landsberger Abwehr reichten den keineswegs überragenden Gästen, um auf 7:12 wegzuziehen (22.), zur Pause stand es 11:17. Auch in der zweiten Hälfte konnte sich die Landsberger Angreifer kaum gegen die massive Abwehr der Gäste durchsetzen. Und hinten taten sich immer wieder Lücken auf, die die Gäste konsequent zu Toren nutzten. Da halfen auch die vielen Klasseparaden von A-Jugend-Torwarts Axel Imhof wenig. Erst als sich die die TSV-Abwehr etwas stabilisierte, konnte Landsberg den Abstand halten selbst eine doppelte Strafzeit überstand man einigermaßen gut. Doch dann ging zunehmend die Ordnung im Landsberger Spiel verloren und es kam immer öfter zu unnötigen Ballverlusten. Das nutzten die Gäste, um mit zahlreichen schnellen Gegenstößen auf 20:33 davonzuziehen (55.). Mit viel Einsatz verringerte der TSV Landsberg in der turbulenten Schlussphase den Abstand auf 26:36. „Wir haben ja gut angefangen, machen aber auf die Dauer einfach zu viele Fehler. Da ist dann gegen eine so eingespielte und robuste Mannschaft nichts drin, da fehlt uns die Klasse.“ Trainer Hubert Müller sprach’s und übergab das Team zur Rückrunde an Wiggerl Hofmann. Das letzte Spiel dieses Jahres bestreiten Landsbergs Handballer am kommenden Sonntag beim TSV Indersdorf.

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