Dickes Lob vom Minister

Innovationspreis bringt Rott 1,2 Millionen Euro

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Da strahlt der Bürgermeister: Aus den Händen von Umweltminister Marcel Huber (links) nahm Quirin Krötz jüngst den Abwasser-Innovationspreis 2012 entgegen.

Rott – Gute Nachrichten aus dem Umweltministerium für die Gemeinden Rott und Reichling: Das Sanierungskonzept der gemeinsamen Kläranlage erhielt den Abwasser-Innovationspreis. Rott war die mit Abstand kleinste Gemeinde, die von Umweltminister Dr. Marcel Huber die Auszeichnung erhielt.

Mit dem Preis wurde die innovative Sanierung der Kläranlage, die Rott zusammen mit Reichling betreibt, bedacht. Für rund 2,4 Millionen Euro soll die seit 1981 im Betrieb befindliche Anlage auf den aktuellen technischen Stand gebracht werden. Geplant ist dabei die Teichkläranlage durch den Neubau zweier so genannter SBR-Reaktoren und dem Bau eines Ausweichbodenfilters zu ersetzen. „Diese Kombination und Auslegung wurde so in Bayern noch nicht praktiziert und ist gut auf andere Anlagen übertragbar“, lobte die Auswahljury das vorbildhafte Projekt. Mit 1,2 Millionen Euro fiel der Förderpreis für die Rotter Kläranlage deshalb so üppig aus.

„Es freut mich außerordentlich, dass meine intensiven Bemühungen, eine Form der Be­zuschussung für diese Maßnahme zu erreichen, auf diesem Wege gelungen sind“, strahlte Rotts Bürgermeister Quirin Krötz bei der Preisverleihung. Mit dabei waren auch die Reichlinger Rathauschefin Margit Horner-Spindler, der Verwaltungschef der VG Reichling Wolfgang Hentschke, der Biologe Dr. Eric Bohl aus Rott sowie die beiden Planer Armin Wolff und Dr. Dieter Schreff zugegen waren.

„Diese Auszeichnung sehe ich zum einen als eine Belobigung für das innovative Konzept der Klärwerksertüchtigung aber auch als eine Entlastung der Bürger unserer beiden Gemeinden“, erklärte Krötz. Die Fördersumme für das Projekt, das im Frühjahr begonnen werden soll und dessen Fertigstellung für 2014 geplant ist, wird entsprechend der Einleitgleichwerten der beiden Lechraingemeinden verteilt. Roland Halmel

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