"Nicht werfen lassen" – HSB gewinnt in Dresden mit 120:78

Wer ein Basketballspiel mit 120 Punkten gewinnt, wie es bei den Heimerer Schulen Basket Landsberg am letzten Wochenende in Dresden (120:78) geschehen ist, der hatte nicht nur einen schwachen Gegner sondern hatte auch Spaß an der Partie. Und wenn der Gegner dann auch noch 42 Punkte dahinter blieb, dann muss es ein rundum munteres und zufriedenes Match für den Gewinner gewesen sein.

Wie groß die Überlegenheit war, zeigt gerade der Stand von 34:14 nach einem Viertel der Spielzeit. Die Dresden Titans versuchten zunächst noch mitzuhalten, aber Landsberg war wohl einer Nummer zu groß. Was hinzukam war, dass die Dresdner offensichtlich bereits vor Anpfiff keine großen Hoffnungen hegten, irgendetwas reißen zu können. Anders war es bei den Lechstädtern. Die hatten sich nach der Niederlage gegen Leipzig und dem sehr knappen, wenn auch positiven Ausgang beim letzten Spiel gegen Zwickau einiges vorgenommen. Die Konzentration halten und überlegt werfen sollten solche Prämissen sein. Dass der Gegner ein relativ leichter sein wird, das war allerdings auch bekannt. Das recht schnelle Spiel lief dann auch so, wie man sich das seitens der Landsberger gewünscht hatte. Die Wurfquote war gut, so dass zu den 66 Zählern bis zur Halbzeit allein Jason Boucher schon 30 beisteuern konnte. Die genauso effektive Defense beschreibt Kapitän Michael Teichner mit: „Wir haben sie einfach nicht werfen lassen.“ Ganz wichtig auch, dass die jungen Spieler, die sonst auf der Bank ausharren mussten, nun zum Zug kamen und ihre Spielpraxis aufstocken konnten. Denn im Hinterkopf der Landsberger richtet sich der Focus bereits auf das kommende Spiel gegen die BG Leitershofen, dem nächsten Lokalrivalen. Die sind nicht nur räumlich nahe liegend, sondern zurzeit auch direkt hinter den Landsbergern auf dem fünften Tabellenplatz, mit einem Spiel mehr und das verloren. Im direkten Duell hatte man im Hinspiel die Punkte abgeben müssen, sodass die HS Basket Landsberg am kommenden Samstag unbedingt gewinnen wollen. Dazu sollte das Spiel gegen Dresden als Vorbereitung dienen. Starke Vorstellung auch von der Ersatzbank, gute Trefferquote, keine Verletzten, die Leitershofener können kommen. Meistens haben die auch einen Schwung Schlachtenbummler im Gepäck, was der Stimmung im Landsberger Sportzentrum sicher nicht abträglich ist.

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