Nichts mehr zu retten

Trotz der anfangs guten Abwehr der Landsberger Roman Müller (links) und Tim Wilmer (rechts) verloren sie mit 29:17 deutlich gegen den SC Kissing. Foto: Krivec

„Unter Wert verkauft“ haben sich die Handballer Herren des TSV Landsberg. Die Auswärtspartie gegen den SC Kissing begann zunächst offensiv und hoffnungsvoll. Doch wieder musste die Mannschaft eine herbe Niederlage einstecken – diesmal mit 29:17 für die Gastgeber.

Die Landsberger begannen das Spiel zuerst recht vielversprechend. Sie kamen zu erfolgreichen Angriffen und auch in der Deckung standen die Herren gut. Schon in der 8. Minute stand es so 6:1. Dann stellten sich die Kissinger allerdings besser auf ihre Gäste ein und diese zeigten vor allem im Angriff wieder die alten Schwächen. Mit einer 5:0 Serie holte Kissing bis zur 17. Minute zum 6:6 auf. Die Landsberger taten sich schon jetzt immens schwer zum Torerfolg zu kommen. Die anfänglich gute Abwehr lief nach den ersten Wechseln nicht mehr so rund. Schnell machte es sich deutlich bemerkbar, dass erfahrene Leistungsträger nicht ihr übliches Niveau erreichten. Die immer wieder in den Angriffen verlorenen Bälle nutzen die Gastgeber natürlich zu einfachen Gegenstoßtoren. Die Kissinger bauten ihren Vorsprung rasant weiter aus und die Gäste waren bis zur Pause mit 16:8 schon klar unterlegen. Nach dem Seitenwechsel wuchs der Abstand trotz großer Bemühungen der Landsberger sogar noch auf 23:11 an. Der neue Trainer Wiggerl Hofmann versuchte es noch mit einer untrainierten 6:0 Abwehr, aber weder das noch die gute Abwehr von Andi Horn im Tor nützte etwas. Die Torausbeute war einfach zu gering und die kompakten Kissinger spielten ihre Chancen konsequent aus. An ein Herankommen durch die Gäste aus der Lechstadt war nicht mehr zu denken und den Kissingern gelang mit 29:17 ein ungefährdeter Erfolg. „Heute haben wir uns etwas unter Wert verkauft“, urteilte Trainer Hofmann nach dem Spiel. Die Mannschaft müsse ihr Potential besser nutzen. Diese Gelegenheit bietet sich am kommenden Sonntag auswärts beim SC Eichenau.

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