Noch mal gut gegangen – Zitterpartie für TSV Landsberg

Der TSV Landsberg gehört wieder zum engsten Kreis der Meisterschaftsfavoriten in der Bezirksoberliga Schwaben. Die Lechstädter haben am vergangenen Samstag ihr vorletztes Heimspiel gegen die DJK Lechhausen mit 2:1 gewonnen.

Nachdem der TSV Marktoberdorf in Nördlingen ohne Punkterfolg blieb, nutzten die Landsberger diesen Ausrutscher des Mitkonkurrenten und stellten durch einen Arbeitssieg gegen Lechhausen den alten Ein-Punkteabstand wieder her. Trainer Jochen Frankl musste auf Stefan Strohhofer verzichten, der wegen einer roten Karte gesperrt war und auch Sebastian Bonfert stand verletzungsbedingt nicht in der Startaufstellung. Zunächst konzentriert In der Anfangsphase agierten die Lechstädter konzentriert und – wollte man doch eine weitere Heimpleite tunlichst vermeiden – wurden die Gäste aus der Fuggerstadt mächtig unter Druck gesetzt. In der zweiten Minute verfehlte ein Schuss von Michael Bugdoll nur knapp das Gästetor und sieben Minuten später erzielte Torjäger Muriz Salemovic mit seinem 15. Saisontreffer das 1:0 für den TSV. Knapp eine Viertelstunde war gespielt, als Landsbergs Torhüter Johannes Steiner sein ganzes Können unter Beweis stellen musste, um einen gefährlichen Kopfball von Daniel Winterhalter gerade noch über die Querlatte zu lenken. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit erlebten die rund 80 Zuschauer zwar einige zaghafte Angriffsversuche der Landsberger, doch außer einem Lattentreffer durch Andreas Roessle ergaben sich keine nennenswerten Aktionen. Unzufrieden Auch Trainer Jochen Frankl war mit der Torausbeute seiner Elf nicht zufrieden: „Wir hätten es uns viel leichter machen können und zum Ende der ersten Halbzeit bereits mit drei Toren Vorsprung führen müssen. Mit der Chancenverwertung kann ich leider nicht zufrieden sein“. In der 59. Spielminute landete das Runde gleich zwei Mal im Eckigen: Zuerst markierte Andreas Roessle auf Pass von Adem Sadak das 2:0 für Landsberg und postwendend erzielte Christian Ullmann aus kurzer Entfernung den 1:2-Anschlusstreffer für die DJK Lechhausen. Warum seine Mannschaft nach diesem Gegentor erneut in eine Art „Angsthasen-Fußball“ verfiel, begründet Jochen Frankl mit der mangelnden Erfahrung seines jungen Teams: „Es ist da so eine gewisse Eigendynamik, die meine Mannschaft in den Kopf bekommt. Wir haben Punkte gegen vermeintlich schwächere Mannschaften verloren, haben wichtige Punkte bei Heimspielen gelassen – da fehlen einfach ein paar erfahrene Spieler, die in solchen Situationen die nötige Ruhe ausstrahlen und entsprechend Verantwortung übernehmen.“ Vielleicht war das auch der Grund, warum sich Frankl kurz vor Ende der Partie selbst eingewechselte. Der hauchdünne Vorsprung wurde letztendlich über die Zeit gerettet und nun sind alle Augen auf das vielleicht vorentscheidende Schlagerspiel in der Bezirksoberliga Schwaben gerichtet. Drei Spiele stehen an Bereits am Freitag, 15. Mai, um 18.15 Uhr, ist der TSV Landsberg zu Gast beim aktuellen Tabellenführer FC Gundelfingen. Am Samstag, 23. Mai, bestreitet der TSV ein weiteres Auswärtsspiel beim SC Bubesheim und am Samstag, 30. Mai, um 15.30 Uhr, steigt dann das Saisonfinale gegen die Reserve des FC Kempten im Sportzentrum am Hungerbachweg.

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