Noch zwei Siege bis zum Aufstieg

Peter Klemm (links) steuerte zum 12:1-Kantersieg des HCL gegen Lindenberg/Lindau zwei Tore bei. Foto: Krivec

Land

sberg – Obwohl in Minimalbesetzung ins Allgäu gereist, hat sich der HC Landsberg bei der SG Lindenberg/ Lindau keine Blöße gegeben und am Samstag ungefährdet mit 12:1 (4:0, 3:1, 5:0) gewonnen. Der einzig verbliebene ernsthafte Rivale um den Aufstieg patzte dagegen am Sonntagabend unerwartet: Oberstdorf spielte gegen den Tabellenletzten Ulm/ Neu-Ulm nur 8:8. Idyllisch liegt das Freiluftstadion in Lindenberg, allerdings waren für das Wochenende auch bittere Minustemperaturen angesagt; da fanden sich nur elf Feldspieler, die die Reise ins Allgäu antreten wollten oder konnten. Die Riverkings mussten auf Eierschmalz, Bonenberger, Möhle, Hess, Crisan und Speckamp verzichten. Auch den Gastgebern fehlten mehrere Stammspieler, so dass es zum Aufeinandertreffen der Minikader kam. Dabei setzte sich in einer Partie praktisch ohne Fouls und Strafzeiten der Tabellenführer deutlich durch. „Elfi“ Spring netzte bereits in der 4. Minute zum 1:0 ein und ließ gleich darauf noch einen Pfostenschuss folgen, danach klingelte es in regelmäßigem Abstand im Kasten der Lindenberger. Simmler (3), Klemm (2), Topias Dollhofer (2), Schiller, Ville Dollhofer, Hanemann und Hitzelberger lautete die erfreulich breit gestreute Torschützenliste des HCL, den Ehrentreffer überließ man Thorsten Lehnert (38.). Bei den Riverkings stand Michael Falkenberger im Tor, obwohl er nach einem kleineren Autounfall in der vergangenen Woche gesundheitlich noch angeschlagen war. Für die verbleibenden Spiele in der Punktrunde, dem Bayernkrug und um die Meisterschaft, erhälten er nun neben Ersatzgoalie Christoph Mayr noch weitere Verstärkung. Neu zum HC Landsberg stößt Simon Eitermoser. Der 31-jährige war seit zwei Jahren inaktiv, kann aber dennoch als Verstärkung von hohem Kaliber angesehen werden: Beim EHC Klostersee hütete Eitermoser in der Oberliga und der 2. Liga zehn Jahre lang als zweiter Torhüter das Gehäuse. Eitermosers Pass ist bereits in Landsberg eingetroffen, somit ist er ab sofort für den HCL spielberechtigt. Der Ausrutscher der Oberstdorfer gegen Ulm ist überraschend, hat aber auf die Aufstiegsentscheidung praktisch keinen Einfluss. Die Riverkings treten noch auswärts gegen Ulm (Freitag) und in Schongau (5. Februar) sowie zuhause gegen Hohenfurch (12. Februar) an. Sollte man die Pflichtaufgabe in Ulm und die Partie am Sonntag um 18 Uhr in Oberstdorf gewinnen, könnte man das Saisonziel Aufstieg bereits vorzeitig feiern. In diesem Fall wäre es auch nicht mehr von Belang, wie die SG Denklingen/EV Landsberg 1b spielt, die bislang noch immer theoretische Chancen auf den 1. Platz hat.

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