In den Oberen Wiesen günstig wohnen

Nördlich und südlich dieses Gebäudes am Wiesenring will die Stadt im kommenden Jahr 30 Einheiten im Sozialen Wohnungsbau errichten. Foto: Schwaiger

Läuft weiter alles nach Plan, kann der erste Spatenstich im Frühjahr 2012 erfolgen: 30 Einheiten im Sozialen Wohnungsbau plant die Stadt im Südwesten des Neubaugebietes Obere Wiesen. Für das gut 4,65 Millionen Euro teure Projekt sprach sich der Stadtrat kürzlich einstimmig aus. Zuvor hatte Roswitha Näbauer vom Münchener Büro Zwischenräume die Planung vorgestellt.

Eine gute Kunde aus München ging unmittelbar vor der Sitzung beim Oberbürgermeister ein: die Förderzusage der Regierung von Oberbayern für das Projekt im KfW 70-Standard. Er freue sich außerordentlich , dass das „schöne Projekt“ demnach im gehobenen Energiestandard realisiert werden könne, betonte OB Ingo Lehmann (SPD). Auf den Dächern der vier Gebäude sind Photovoltaik- und Solaranlagen geplant, geheizt werden soll zudem mittels Wärmepumpen und Gas. Die 30 Wohnungen werden in zwei hofartig zusammengefassten lockeren Baugruppen mit je zwei Häusern realisiert. Sie sind nördlich und südlich eines bestehenden Gebäudes am Wiesenring angeordnet. Unterkellert ist nicht zuletzt aus Kostengründen nur ein Haus, an den anderen drei wird es eigen­ständige Kellerersatzräume geben. Dem Bedarf in Landsberg entsprechend soll es laut Roswitha Näbauer eine „differenzierte Mischung“ geben – von der Ein-Zimmer-Wohnung für Alleinerziehende mit Kind bis hin zur Fünf-Zimmer-Wohnung. In erster Linie aber denke man an mittlere und große Einheiten, betonte Lehmann, denn gerade die seien für sozial schwache Familien mit Kindern auf dem freien Markt zu teuer. Ohne Aufzug Die Wohnungen in den Obergeschossen sind über eine Außentreppe samt Laubengang zu erreichen. Auf die barrierefreie Erreichbarkeit aller Wohnungen angesprochen, deutete Näbauer an, dass ein Aufzug durchaus nachgerüstet werden könne. UBV-Stadtrat Christoph Jell kritisierte diese Abstriche. Dem ent­gegnete OB Lehmann, dass er es für ausreichend erachte, wenn die Hälfte der Wohnungen ebenerdig erreichbar seien. Die Finanzierung des Projektes soll nach Darstellung von Stadtkämmerer Manfred Schilcher größtenteils über ein „kreditähnliches Restgeschäft“ mit Bayerngrund erfolgen. Voraussichtlich 814500 Euro würden aus städtischen Eigenkapital finanziert und 915000 Euro über ein KfW-Darlehen.

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