Peiting liegt dem EVL nicht – Auch das sechste Saison-Derby geht verloren: 2:5

Man kann es drehen und wenden wie man will: Selbst wenn es 100 Spiele gegen den Südnachbarn EC Peiting gegeben hätte, der EV Landsberg 2000 hätte sie in dieser Saison alle verloren. Am vergangenen Freitag gab es Spiel sechs und der Oberliga-Tabellenführer behielt wieder einmal die Oberhand – dieses Mal mit 5:2. Allerdings machten es ihnen die Landsberger keineswegs einfach.

Im Gegenteil, der EVL 2000 hielt in Peiting vor 871 Zuschauern lange mit. Allerdings durften sie sich im ersten Drittel vor allem bei Peter Holmgren bedanken. Gleich ein halbes Dutzend ECP-Großchancen machte der Landsberger Goalie in den ersten 20 Minuten zunichte. 51 Sekunden vor der Pausensirene war der Deutsch-Schwede allerdings machtlos. Michael Fröhlich umkurvte mit viel Schwung das Gehäuse der Lechstädter und schob die Scheibe zur verdienten 1:0-Führung über die Torlinie. So paradox es klingen mag, der Gegentreffer tat den Landsbergern so richtig gut. Sie kamen nun besser ins Spiel und hatten etliche Möglichkeiten. Logische Konsequenz war der Ausgleich in der 32. Minute. Nach einer schönen Kombination stand Markus Rohde goldrichtig und der EVL-Stürmer besorgte mit seinem elften Saisontor das 1:1. Kurz darauf die Riesenchance für die Ibelherr-Truppe, mit 1:2 in Führung zu gehen, Tobias Kastenmeier aber schaffte das Kunststück, den Puck am leeren Tor vorbeizuschieben. Auf der anderen Seite hatte der Ex-Landsberger Andreas Guggenmos die Möglichkeit, Peiting wieder nach vorne zu schießen, vergab aber schon in der 29. Minute freistehend vor Holmgren. Teamkollege Simon Barg machte es besser, als er in Überzahl das 2:1 für den ECP machte (37.). Endgültig machten die Peitinger dann zu Beginn des letzten Drittels den Sack zu. In nur 63 Sekunden schraubten sie das Ergebnis auf 4:1 hoch. Guggenmos traf freistehend (42.), Barg nach einer Traumkombination (43.). Es war die Entscheidung, auch wenn sich die Landsberger noch einmal mächtig gegen die drohende Niederlage stemmte. Daniel Huhn traf wenigstens noch zum 4:2 (46.) im Powerplay. Den 5:2-Schlusspunkt setzte Lubor Dibelka 77 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins leere EVL-Tor. Saison geht zu Ende Am Wochenende nun geht für den EV Landsberg 2000 eine lange Saison zu Ende. Im letzten Heimspiel empfängt die Mannschaft am Freitag (20 Uhr) den EV Füssen. Drei Punkte soll es dann noch einmal zum Abschied am Sonntag geben. Die Landsberger treffen dann auswärts auf Deggendorf Fire. Die Niederbayern haben mit 340 Gegentoren die schlechteste Defensive aller Oberliga-Teams…

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