Das Problem mit der Kondition

Laktattest: Michael Juchem nimmt Serverin Bartl einen Tropfen Blut ab. Foto: Krenss

Zum Auftakt der Saisonvorbereitung ist bei den Handballern des TSV Landsberg erst Mal Blut geflossen. Physiotherapeut Michael Juchem, selbst lange im Tor aktiv, bat die Jungs der ersten Mannschaft kürzlich zum Laktattest. „Wir werden zunächst den Schwerpunkt auf die Grundlagenausdauer und das Krafttraining legen“, gibt Trainer Wiggerl Hoffmann die Ziele vor.

In der zurückliegenden Saison hatte das Team nicht selten konditionelle Probleme. „Das trieb unsere Fehlerquote dann unnötig hoch, hier brauchen wir eine bessere Grundlage“, so Hoffmann. Zum Trainingsbeginn konnte der TSV-Coach eine gute Mischung aus Spielern mit Landesligaerfahrung und ambitionierten Nachwuchs begrüßen. Auch aus der Zweiten seien etliche Aktive auf dem Sprung in die „Erste“. Neu im Team ist der wurfgewaltige Florian Elsässer aus Buchloe. Er war in der Jugend schon mal in Landsberg aktiv und soll den rechten Rückraum verstärken. Sven Oltmanns indes konnte man schon in den letzten Spielen in Landesliga vor allem in der Rückraummitte sehen. Er bringt viel Erfahrung in die Mannschaft ein. Vor allem auf der Torhüterposition wollen sich die Lechstädter verstärken, seien aber auch für andere interessierte Spieler offen. Auf der Grundlage der Ergebnisse des Laktattests werden sich die Spieler nun mit individuell abgestimmten Trainingsplänen die notwendigen kör­- perlichen Grundlagen erarbeiten, ohne die man auch in der Bezirksoberliga nicht bestehen kann. Es wird zunächst viel gelaufen und im City Gym an der Kraft gearbeitet. Aber auch das spielerische Moment soll nicht zu kurz kommen. Die ersten Testspiele stünden demnächst an. Abteilungsleiter Roland Neumeyer verspricht: „Im September wird ein spielstarkes Landsberger Team in der Bezirksoberliga auflaufen.“

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