Nicht persönlich

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Auf die Perspektive kommt es an…

Kaufering – Entsetzen in der Marktgemeinde: Wie tief nur muss man sinken, um andere Menschen als „Unrat“ zu bezeichnen? Der CSU-Ortsvorsitzende hat es öffentlich ge­- tan und steht nun unter erheblichem Druck. Die Rufe nach einem schnellstmöglichen Rücktritt werden immer lauter.

Wie im KREISBOTEN berichtet, bezeichnet CSU-Chef Stefan Puchmayr den Sohn von Ex-Bürgermeister Dr. Klaus Bühler als „Unrat“. Wörtlich postet der gescheiterte Bürgermeisterkandidat auf seiner Facebook-Seite: „…Dreimal dürft Ihr raten, wer das war. Niki Bühler. Der Himmel möge uns beistehen und diesen Unrat an uns vorbeischwimmen lassen.“ Dieser Eintrag vom 18. Oktober stehe in keinerlei Zusammenhang mit der Strafanzeige gegen das ehemalige Gemeindeoberhaupt, betont Puchmayr. Und: „Unrat“ beziehe sich nicht auf eine oder mehrere Personen, sondern auf die eigenwillige Kommunikation von Niki Bühler, ihm, Puchmayr, gegenüber. Die „Provokationen“ und „vor diversen Zeugen getätigten Aussagen“ von Bühler junior wolle er „nicht ohne Not weiter verbreiten“.

Ganz anderes die Darstellung von Niki Bühler. Auf Anfrage des KREISBOTEN räumt er ein, dass Puchmayrs Darstellung des Wortwechsels auf Facebook im Grunde korrekt wiedergegeben sei, darüber hinaus aber keine schärferen Töne gefallen seine. „Wäre das der Fall“, so Bühler, „dann würde Herr Puchmayr damit gewiss nicht hinter dem Berg halten.“ oni

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