Qualität vor Quantität – Arbeitsgruppe Stadttheater legt Ziele vor und ist damit aufgelöst

Mit der Ausrichtung und den Zielen des Stadttheaters Landsberg hat sich die Arbeitsgruppe „Theater“, bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates und Landsberger Kulturschaffenden, beschäftigt. Das Ergebnis liegt nun in Form eines Acht-Punkte-Planes vor. Darin formuliert ist die künftige Ausrichtung des Hauses, zugleich ist das Papier programmatische Grundlage für die Theaterleitung.

Als oberste Präambel gilt dabei der Grundsatz „Qualität vor Quantität“. Als Mehrspartenhaus soll das Landsberger Stadttheater Platz für ein breites und vielseitiges künstlerisches Angebot bieten, eine Mischung aus Schauspiel, Figuren­theater, Tanz- und Musiktheater, aber auch Kleinkunst, Kabarett, Musik, Film und Literatur, Ausstellung und sogenannte interkulturelle Projekte wie beispielsweise die Landsberger Gespräche. Allerdings soll der Tradition des Hauses gemäß das Schauspiel einen besonderen Stellenwert einnehmen. Wichtig sind dem Arbeitskreis „Theater“ auch die Unterstützung von örtlichen Kulturschaffenden und die Zusammenarbeit mit den Schulen – auch in Form von Thea­ter­pädagogik. Nicht ausgeschlossen sind Eigenproduktionen mit kla­rer Kalkulation. Ebenfalls angestrebt werden soll die Verbesserung des Marketings beispielsweise durch mehr Internetpräsenz. Mit der Formulierung der Ziele ist die Arbeit des Theater-Arbeitskreises abgeschlossen, wie dessen Vorsitzender und Oberbürgermeister Ingo Lehmann erklärte. Mit der Zukunft des Stadttheaters in dem Arbeitskreis befasst haben sich die Ratsmitglieder Sigrid Knollmüller, Axel Flörke, Traudl Lüßmann, Ursula Schaller, Reinhard Skobrinsky und Helmut Weber sowie die Kulturschaffenden Christian Knöferl (Kleinkunstbühne s’ Maximilianeum), Edmund Epple (Discy), Sabine Kittl (landsberger bühne), Reinhard Dörner, Armin Federl und TILL-Vorsitzender Johann Rother.

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