Rasant an die Spitze

So sieht’s aus, wenn der Noch-Tabellenführer in der Eishockey-Bezirksliga hinterher läuft: HCL-Crack Peter Klemm (Mitte) beschäftigt Andreas Tetzner (links) und Markus Abler (rechts) von der SG Oberstdorf/Sonthofen Foto: Krivec

Mit zwei überzeugenden Erfolgen hat der HC Landsberg den überraschenden 3:6-Ausrutscher nach der schwachen Vorstellung in Buchloe wieder wettgemacht. Am Samstag schickte man in einer turbulenten und rasanten Partie zunächst den bisherigen Tabellenführer Oberstdorf/Sonthofen 1b mit 6:1 (1:1, 3:0, 1:0) nach Hause und gewann am Tag darauf auch mit 9:3 (3:2, 2:0, 4:1) das Rückspiel im Bayernkrug gegen Schongau.

Damit ist das Viertelfinale im Bayernkrug erreicht und die Tabellenführung in der Bezirksliga West zurückerobert, wobei allerdings die starken Denklinger und Oberstdorfer auf Tuchfühlung bleiben. Und zunächst sah es am Samstag auch so aus, als könnten die Gäste den Riverkings Paroli bieten. In der 17. Minute gingen sie nach bis dahin ausgeglichenem Spiel durch einen Treffer von Sauer vor gut 100 Zuschauern sogar in Führung, doch es sollte ihr letztes Tor an diesem Abend bleiben. In einem schnellen und kör­per­betonten Spiel schlugen die Gastgeber durch Simmler nur 21 Sekunden später zurück und nahmen fortan das Heft mehr und mehr in die Hand. Michael Falkenberger, der trotz einer Verletzung im Landsberger Tor durchspielte, musste zwar noch einige gute Gelegenheiten der Oberstdorfer teils sehenswert entschärfen, das Gros der Chancen erarbeitete sich aber der HCL. Wedl mit einem Schlenzer von der blauen Linie (34.), wiederum Simmler (37.) und Endres (40.) sorgten mit schönen Toren noch vor der zweiten Pause für die Entscheidung, Michael Hess stellte sieben Minuten vor Schluss den Endstand her. Die Gäste, die nun nicht mehr auf Augenhöhe mit dem HCL waren, verlegten sich mit zunehmender Spieldauer auf Auseinandersetzungen mit den Unparteiischen, die sie erwar­- tungsgemäß nicht für sich entscheiden konnten. In der nicht einmal unfairen Partie gewannen sie somit zumindest die Strafzeitenwertung mit 90:30 Minuten. Nach etlichen kleineren Gesprächsrunden auf dem Eis war beiden Mannschaften anzumerken, dass sie sich schon auf das Rückspiel am 30. Januar freuen.

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