Relativ steile Schieberampe – OB Lehmann: "Ich möchte die alte Brückenlösung im Spiel halten!"

Gibt es beim Bürgerentscheid am 17. Januar „kein bindendes Nein“ zum geplanten Lechsteg nördlich der Staustufe 15, dann möchte OB Ingo Lehmann (SPD) in jedem Fall auch die „alte Lösung im Spiel“ halten. Das kündigte er in der vergangenen Woche an.

Das Stadtoberhaupt hatte die Pressevertreter ins Rathaus geladen, um noch einmal im Detail auf den Anschluss des Lechsteges am Ostufer einzugehen. Er legte eine Systemskizze der Schieberampe mit Treppe vor. Sie orientiere sich an der Unter­führung am Hauptplatz und weise etwa 25 Prozent Gefälle auf. „Das ist relativ steil, aber wir sind ja in einem Wanderge­biet“, so Lehmann. Und weiter: Barrierefreiheit sei im Außen­be­reich auch nur dann gefordert, wenn es danach barrierefrei weitergeht. Eben das sei im Lechpark Pössinger Au nicht der Fall. Hinzu komme, dass Parkplätze mindestens einen Kilometer weit von der Brücke entfernt liegen und die Betroffenen ohnehin nicht alleine an der Schieberampe ankämen. Für den OB und Bürgermeister Norbert Kreuzer (CSU) ist klar: „Die Brückengegner miss­brauchen die Barrierefreiheit, um das Projekt zu verhindern – aus Mangel an Argumenten.“ Derweil haben sich die UBV-Stadträte Jonas Pioch und Axel Flörke an die Rechtsaufsicht im Landratsamt gewandt. Sie wollen die Fragestellung zum Ratsbegehren geprüft wissen, wollen wissen, ob sie mit einschlä­gigen Gesetzen vereinbar ist.

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