Rotter Bauwagen muss weg

Wohl bald Geschichte: Der Bauwagen in Rott. Foto: kb

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CHRISTOPH PETERS, Landkreis – Im Streit um den Bauwagen in Rott (der KREISBOTE berichtete) bahnt sich eine Entscheidung an. Wie Landrat Walter Eichner mitteilte, werde das Bauamt demnächst die Parteien zur Anhörung laden. Hoffnung auf einen Verbleib des Jugendtreffs machte der Landrat allerdings keine. Grund dafür ist laut Eichner die Haltung der Gemeinde. Diese wolle nach wie vor keine Verantwortung für den Bauwagen übernehmen, erklärte der Landrat nach Rücksprache mit dem Rotter Bürgermeister Quirin Krötz. Dadurch sei der Landkreis „im Zugzwang“, den Schwarzbau auf dem Privatgrund von Landwirt Nikolaus Ertl zu beseitigen. Eine entsprechende Anordnung werde demnächst ergehen. Diese Vorgehensweise hatte der Jugendhilfeausschuss im vergangenen Jahr beschlossen. Jene Gemeinden, die bis zum Jahresende Bauwagen in ihrem Gebiet ordnungsgemäß gemeldet hatten, seien nun noch einmal an ihre damit einhergehende Verantwortung erinnert worden, sagte Eichner. „Sie haben bis zum 30. April Zeit, die Handlungsempfehlungen zu unterschreiben.“ Sollten sie dies nicht tun, könnten also noch weitere Bauwagenbetreiber Post vom Bauamt bekommen. Auch die Stadt Landsberg hat sich der Vorgehensweise des Landkreises angeschlossen. Wie Stadtjuristin Petra Mayr-Endhart auf Anfrage des KREISBOTEN mitteilte, habe man Eichners Behörde sechs Bauwagen gemeldet. Bei einem überwiegenden Teil handle es sich dabei um Treffpunkte für die Nachbarschaft, die auf Privatgrund stehen und privat betrieben würden. Nur einen betreibe und überwache die Stadt selbst. Dagegen bereits abgerissen wurde im vergangenen Jahr ein Bauwagen in Ellighofen. Der Grund: „Er war nur ein Treffpunkt für Erwachsene“, erklärte Mayr-Endhart.

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