Landsberg bleibt fit!

Gelungene Messepremiere

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Rund 3000 Besucher kamen zur 1. KREISBOTEN-Gesundheitsmesse "Landsberg bleibt fit!" – da verwundert nicht, dass sich Landrat Walter Eichner fürs nächste Jahr eine Neuauflage wünscht.

Landsberg –Rundum gelungen ist am Wochenende die Premiere der 1. KREISBOTEN-Gesundheitsmesse „Landsberg bleibt fit“. Rund 3000 Besucher strömten ins Sportzentrum, um sich Informationen und Anregungen zu den Themen Gesundheit und Prävention, Wellness und Fitness zu holen.

„Ich bin voll und ganz zufrieden“, bilanziert Organisator Martin Hohenester unmittelbar nach Messeschluss. 1400 Besucher kamen bereits am Samstag. Schon kurz, nachdem sich die Türen um 10 Uhr geöffnet hatten, herrschte reger Betrieb. Noch mehr Menschen nutzten den Sonntag, um sich aus dem breit gefächerten Angebot gezielt herauszusuchen, was für sie interessant war. „Die Aussteller waren alle hellauf begeistert, einige haben sich sogar ausdrücklich für die Messe bedankt“, freut sich Event-Manager Hohenester. Das Landsber­ger Publikum sei sehr gemischt gewesen. Neben älteren Leuten waren auch viele Jüngere und Familien darunter, „das ist sonst eher unüblich“, so der Event-Manager, der bereits seit 2005 in verschiedenen bayerischen Städten Gesundheitsmessen organisiert.

Zu sehen gab es unter anderem neue Produkte und spannende Vorführungen. Welches Bett ist das beste für einen erholsamen Schlaf und einen beschwerdefreien Rücken? Was gibt es Neues im Bereich Brillen und Hörgeräte? Die großen Krankenversicherer informierten unter anderem über Vorsorgeangebote und Versicherungs­leistungen.

Mit dem OP-Besteck

Von Schlüssellochoperationen hat jeder schon gehört, aber wie funktionieren sie eigentlich? Dies war am Stand des Klinikums Landsberg gleich auf zweierlei Weise zu erfahren. Zum einen konnte man auf einer Leinwand eine Dickdarmoperation beobachten, die mit Hilfe der Schlüsselloch-Technik durchgeführt wurde. Zum anderen durften die Besucher selbst ein OP-Besteck zur Hand nehmen und versuchen, Gummibärchen aus einem abgedeckten Glaskasten zu angeln. Rund 75 Prozent der bauchchirurgischen Eingriffe am Klinikum werden inzwischen mikro­- invasiv durchgeführt, erklärte der Chefarzt der chirurgischen Abteilung, Dr. Harald Tigges.

Neben der Schulmedizin hatten aber auch alternative Heilmethoden ihren Platz auf der Gesundheitsmesse. Das Berufsbild des Heilpraktikers stellte Sebastian Marxreiter aus Mün­chen in einem Vortrag vor – ein Beruf übrigens, den man seit einigen Jahren auch in Landsberg erlernen kann, nämlich in der Heilpraktikerschule von Christina Peitz. Viele Fragen der Zuhörer zum Ausbildungsgang zeigten, dass hier großes Interesse besteht – durchaus nicht nur bei jungen Leuten.

Vorbeugung und mehr

Volle Vortragsräume kennzeichneten beide Messetage. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Burnout, Rückenschmerzen – die Referate lieferten kompakte Informationen zu modernen Therapien und Vorbeugung. Vom Stichwort Vorbeugung war es für viele Besucher nur ein kleiner Schritt zu den Ständen der regionalen Fitness-Studios, allen voran Hardy’s. Hier konnte man unter anderem Geräte an Ort und Stelle ausprobieren und Schnupper-Trai­nings vereinbaren.

Ulrike Osman

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