Mit der Vespa um den See

"Bezinzgespräche" und mehr

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Bloß keine Hektik: Der diesjährige „Vespa Motorroller Joyride“ ging einmal mehr ganz gemütlich durch den Landkreis und um den Ammersee.

Landsberg – Er ist längst Kult, der „Vespa Motorroller Joyride Ammersee“, alljährlich organisiert vom Team der SIP Scootershop GmbH um die Geschäftsführer Ralf Jodl und Alexander Barth. Viele Rollerfans können es kaum erwarten, bis es wieder gemeinsam auf die Piste geht. In diesem Jahr wurden sie allerdings auf eine harte (Gedulds-)Probe gestellt. Da das Wetter beim ersten Termin gewiss nicht mitge­spielt hätte, gab‘s einen zweiten Anlauf. Und da hatte Petrus dann doch ein Einsehen mit den Scooters und wartete mit sommerlichen 22 Grad und einem trockenem Sonne-Wolken-Mix auf. Alles perfekt.

Bereits frühmorgens waren die ersten Joyrider angereist – vom Bodensee, von Leutkirch aber auch aus Augsburg, Donauwörth, Garmisch, München und Regensburg. Natürlich alles ganz easy, an der Theke der Siperia war man erst mal für ein italienisches Frühstück mit Capuccino, Cornetto und Panini zusammengekommen.

Nach und nach knatterten weitere Vespa-Fahrer ein; gegen 11 Uhr machten sich dann etwa 140 Piloten am neuen SIP-Firmensitz im Frauenwald auf zur Spritztour um den Ammersee. Darunter auch Sharon vom Vespa-Club Hong Kong – eigentlich ein Zufall, denn „sie war gerade bei uns beim Einkaufen, bekam direkt eine Leih-Vespa verpasst und konnt so am Joyride teilnehmen“, erzählt Ralf Jodl. Michael und Lisa aus Kopenhagen sei es bei ihrem Besuch in Landsberg nicht anders ergangen.

Mit der Vespa um den See

Durch die Landsberger Altstadt schlängelte sich der kuriose Corso und erregte an diesem Samstagvormittag am gut besuchten Hauptplatz mit Wochenmarkt viel Aufsehen. Über Finning und Schondorf ging es zum bereits traditionell ersten Stop nach Greifenberg in Armins Oldtimertankstelle. Zeit für „Benzingespräche“, ein kühles Getränk oder einen Kaffee. 

Zeit für Gespräche

Von dort weiter über Stegen und Inning am Ammersee entlang nach Herrsching in Klaus‘ malerisches K68-Café, wo der Meister selbst die Kaffeemaschine virtuos bediente. Derweil formierte sich eine lange Schlange am Holzkohlengrill für die leckeren Bratwürstl. Und wieder gab es genügend Zeit für das ein oder andere Gespräch und zum Kennenlernen.

Der letzte Teil der Tour führte wieder am See entlang über Fischen malerisch im Wald nach Andechs und dort durch entzückende kleine Dörfchen auf kurviger Strecke an den schönen Wörthsee – zu Matos Fischbrötchenparadies, der zwischenzeitlich auch am Rossmarkt in Landberg seine Zelte aufgeschlagen hatte. Eis, Kaffee, selbstgebackener Kuchen und natürlich Matos weithin bekannte Fischbrötchen wurden der hungrigen Scooter-Truppe bei strahlendem Sonnenschein kredenzt – als Stärkung für die Heimfahrt nach Landsberg.

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