Rundum zufrieden

Fast durchwegs positiv bewerteten Kinder, Jugendliche und Eltern die Arbeit in der SOS-Beratungsstelle, die (von links) Elke Huber, Claudia Reinold, Annette Below, Ursula Landsberger, Fokko Folkerts, Margit Erades-Peterhoff und Bernhard Kammerer leisten. Foto: Hollroter

„Danke, dass es Sie gibt!“ – Kinder, Erwachsene und Jugendliche sind mit der SOS-Beratungsstelle in der Spöttinger Straße sehr zufrieden. Bei einer anonymen Befragung bewerteten Klienten die Einrichtung fast durchwegs sehr positiv. Die Mitarbeiter der SOS-Beratungsstelle freut dabei besonders, dass die Befragten bei neuen Problemen wieder kommen – und zum gleichen Berater gehen würden.

Insgesamt 128 Fragebogen hatten Kinder, Jugendliche und Eltern zurück geschickt. Das ist mit 45,5 Prozent ein „ziemlich hoher Rücklauf“, freut sich Sozialpädagoge Bernhard Kammerer. Die Bogen waren je nach Zielgruppe etwas unterschiedlich gestaltet, fünf Fragen jedoch kamen überall vor – und wurden positiv beantwortet. So fühlten sich 98 Prozent der Eltern und Sprösslinge „voll und ganz“ beziehungsweise „überwiegend“ wohl in der Beratungssituation, 96 Prozent hatten den Eindruck, sie werden ernst genommen und verstanden. Psychologin Claudia Reinold freut sich vor allem darüber, dass 97 Prozent der Befragten wieder in die Beratungsstelle kommen würden – und 92 Prozent den gleichen Berater haben möchten. Für Familientherapeutin Elke Huber ist das auch ein Zeichen, dass die Beratungskompetenz insgesamt „sehr hoch eingeschätzt wird“. „Nachdenklich“ stimmt Kammerer, dass die Fragen, die die Eltern in die Beratungsstelle geführt haben, „nur“ zu 69 Prozent gelöst waren. Eventuell müsse man wieder längere Beratungen ermöglichen, meint er. Auch die Wartezeit zwischen der Erstberatung und dem zweiten Gespräch, die nur für 83 Prozent der Eltern in Ordnung war, sollte sich verkürzen. Besonders gute Noten haben die Kinder der Beratungsstelle gegeben: „Überhaupt nicht“ und „nicht so sehr“ haben die Buben und Mädchen mit einem Durchschnittsalter von acht Jahren kein einziges Mal angekreuzt. Sie haben sich durchwegs wohl, verstanden und freundlich behandelt gefühlt und würden bei Bedarf wieder kommen. Kein Wunder, dass sie sich oft mit einem selbst gemalten Bild von den Mitarbeitern verabschieden und ein Mädchen im Fragebogen schreibt, dass es ihr nach der Beratung „viel besser geht“. Während die Kleinen stets ihre Wünsche und Meinung offen sagen konnten, haben die Jugendlichen teilweise dann ein Problem damit, wenn die Eltern dabei sind. Das bestätigt die Mitarbeiter darin, auch Termine mit den Teenagern alleine zu vereinbaren – zumal diese den Beratern zu 100 Prozent „voll und ganz“ oder „überwiegend“ vertrauen. Für Elke Huber ist das ein Zeichen, dass die Berater „den richtigen Ton“ gegenüber den Jugendlichen gefunden haben.

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