Saisonabschluss voll gelungen

Ein rundum schönes Basketballspiel mit einem perfekten Ergebnis haben die Heimerer Schulen Basket Landsberg ihren Fans zum Saison- abschluss beschert. Gegen die Big Oettinger Rockets Gotha stand es am Ende 103:93, womit sich das Team von Trainer Alexander Kharchenkov den vierten Tabellenplatz in der 1. Regionalliga Südost sicherte. Viele gut herausgespielte Aktionen auf beiden Seiten, ein wirbelnder Jason Boucher und ein äußerst faires Spiel war eine gute Visitenkarte und sollte richtig Lust machen auf die nächste Saison.

Eine volle Halle in einem Spiel, bei dem es eigentlich um nichts mehr ging, spricht für die Basketball-Begeisterung in Landsberg. Und die 700 Zuschauer wurden keineswegs enttäuscht, auch wenn die ersten Minuten für die Gastgeber nicht so gut liefen. Nach einem 0:7-Rückstand hieß es auch nach vier Minuten Spielzeit nur 5:9. Der Ball wollte bei den Landsberger Angriffen nicht in die Reuse und selbst die Freiwürfe von Boucher tanzten auf dem Korbrand, um dann meist wertlos das Brett zu verlassen. Dreieinhalb Minuten vor der ersten Viertelpause gelang schließlich der Ausgleich. Und mit großer Hilfe des jetzt eingewechselten Fabian Kirchhoff, der aus allen Positionen Dreier versenkte, brachte Landsberg eine 25:21-Führung zur ersten Pause zustande. Das schnelle und flotte Spiel ging weiter, aber nun war Gotha an der Reihe. Bis zur Halbzeit und einem 49:50 hatten die Thüringer die Nase vorne. Da halfen auch kleinere akrobatische Einlagen von Jason Boucher wenig, der immer wieder in die Reihen der Jung-Fans hinter den Körben sprang. Insgesamt war es ein selten faires Spiel, auch wenn, weil doch nicht so ganz körperlos unter den Körben, schon Mitte des letzten Viertels Joe Hountondji, Fabian Kirchhoff und Kapitän Michael Teichner mit fünf Fouls das Spielfeld verlassen mussten. Zunächst aber gehörte die zweite Halbzeit eigentlich durchweg den Landsbergern, obwohl die sich nie richtig absetzen konnten. Schnellangriffe und mannschaftsdienliches Spiel, das heißt, die sicheren Werfer freispielen, das war ein großes Plus in diesem letzten Saisonmatch. Auf der anderen Seite verhinderte eine sehr konsequente Defense, dass die starken Scorer des Gegners, und der hatte ein paar davon, nicht zum Zuge kamen. Mit zehn Punkten Vorsprung war schließlich der letzte Akt in der Spielzeit 2008/2009 eingesackt. Ohne Hektik Ein schönes Spiel ohne große Hektik, ohne wirkliche Fouls und mit Spielern, auch auf Seiten von Gotha, die zwar gewinnen wollten aber auch Spaß am Fight hatten. Am Ende gab’s ein großes Dankeschön an die oft unsichtbaren Helfer, an Trainer Alexander Kharchenkov, vor allem auch für dessen immense Arbeit im Jugendbereich und für das treue Publikum – denn vor leeren Tribünenreihen spielt es sich ganz gewiss nicht gut.

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