Im Schatten der Ottilianer

Das sind sie, die stolzen Gewinner des VR-Bank-Jugend-Malwettbewerbes. Das Thema lautete: „Jung und Alt – Gestalte, was uns verbindet!“ Foto: Osman

„Jung und Alt: Gestalte, was uns verbindet!“ So lautete im vergangenen Jahr das Thema des Malwettbewerbs der VR-Bank Landsberg-Ammersee im Jahr 2011. Insgesamt gingen 2517 Bilder aus 132 Schulklassen bei der VR-Bank Landsberg-Ammersee eG ein. In fünf Altersgruppen wurden je drei Bilder als beste Arbeiten prämiert – wie in jedem Jahr der über 40-jährigen Geschichte des Kreativ-Wettbewerbs der Volks- und Raiffeisenbanken. Doch diesmal gab es eine faustdicke Überraschung.

Von neun Preisträgern der Jahrgangsstufen 5 bis 11 kommen acht aus ein- und derselben Schule: dem Rhabanus- Maurus-Gymnasium in St. Ottilien. „Das gab es noch nie“, sagt Brigitte Bader, die für die VR-Bank den Wettbewerb organisiert. Kein Wunder, dass des sich der Ottilianer Schulleiter Michael Häußinger nicht nehmen ließ, zur Preisverleihung in den Landsberger Rathausfestsaal zu kommen und die Kreativität seiner Schüler kräftig zu beklatschen. In den beiden Gruppen der Grundschüler gestaltete sich die Verteilung der Preise etwas ausgewogener. Drei Schüler der Volksschule Kaufering und je einer aus der Platanenschule, der Volksschule Windach und der Grundschule Katharinenvorstadt freuten sich über die Auszeichnung für ihre Bilder. Den 1. Platz unter den Erst- und Zweitklässlern belegte Felix Breimaier aus Windach, bei den Dritt- und Viertklässlern war es Franziska Haschek aus Kaufering. Die Sieger aus den höheren Jahrgangsstufen waren Michelle Schamberger aus Mering, Marina Schamberger aus Prittriching und Veronika Weigl aus Eching. Alle Gewinner erhielten einen Geldpreis und dürfen einen Tag im Landsberger Atelier ARTHaus verbringen. Jung und Alt Teilweise farbenfroh, teilweise schwarz-weiß gezeichnet, stellen die prämierten Bilder in liebevollen und fantasiereichen Szenen das Zusammenleben von Jung und Alt dar. Gemeinsam in der Natur, gemeinsam am Herd, sogar gemeinsam am Computer sind die Generationen dargestellt. Der Opa bringt dem Enkel das Pfeifen bei, die Oma liest den Enkeln Geschichten vor, alle leben zusammen im Mehrgenerationenhaus – Harmonie weitab vom Jugendwahn. Die Arbeiten der älteren Schüler beeindrucken durch ihre Nachdenklichkeit: der ältere Mensch, der dem Tempo der Großstadt nicht mehr gewachsen ist, das junge Gesicht, das schon die Spuren des künftigen Alters trägt, das Leben als Drahtseilakt für alle Generationen – so die Themen der Bilder. Begeistert von den Arbeiten zeigte sich auch VR-Bank-Vorstand Klaus Schmalholz. „Ziel des Malwettbewerbs der Volks- und Raiffeisenbanken ist es, dass Kinder und Jugendliche ihre Ideen zu einem gesellschaftlich wichtigen Thema bildlich darstellen. Auf diese Weise wird spielerisch das Interesse an den Herausforderungen der Gegenwart geweckt.“ Ein Konzept, das seit Jahrzehnten erfolgreich funktioniert. Jahr für Jahr nehmen rund eine Million Kinder und Jugendliche aus sieben europäischen Ländern an dem Wettbewerb teil.

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