Fünf Optionen

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Wohnen, Kultur, Schule, Hotel oder Jugendherberge – der Stadtrat beauftragte die Verwaltung, diese fünf Nutzungsmöglichkeiten nach dem Auszug der Schule zu prüfen.

Landsberg – Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Stadtverwaltung parallel fünf Möglichkeiten der künftigen Nutzung des Schlossbergs prüft, nachdem die Mittelschule dort ausgezogen ist. Zur Debatte stehen Wohnen, Kultur, Schule, Hotel und Jugendherberge. Umstritten war, ob ein weltweit tätiges Planungsbüro zur Hotelentwicklung im Stadtrat schon vorab Ideen vortragen soll.

Für die Einladung an „Krause Bohne“ aus Eschweiler sowie einen Vertreter des Jugendherbergswerks in eine Sitzung des Stadtrats sprachen sich 17 Stadträte aus, zehn plädierten dafür, erst die verwaltungsinterne Prüfung abzuwarten. Das Planungsbüro komme auch entgeltfrei nach Landsberg, hatte CSU-Fraktionschef Tobias Wohlfahrt zuvor betont.

Ohnehin standen schnell die Kosten im Mittelpunkt der Diskussion. Ein Verkauf des Areals bringe Geld in die Stadtkasse, andere Varianten erforderten zusätzliche Investitionen. Daher sei die bisher nicht erwogene Wohnnutzung gleichberechtigt in die Prüfung aufzunehmen, forderte Reinhard Steuer (UBV).

Das Thema soll unter Einbeziehung von neu berechneten Schülerzahlen durch das Fachbüro „Planwerk“ – die Ergebnisse werden im Mai erwartet – zunächst im Wirtschaftsausschuss vorbesprochen werden. Wolfgang Neumeier (UBV) bat darum, dass alle Unterlagen aus der Vergangenheit gesichtet werden.

Das Thema „Hotel“ stand bereits mehrfach auf der Tagesordnung. Es sei immer wieder verworfen worden, berichteten einige Stadträte, worauf andere Ratsmitglieder entgegneten, dass die Stadt inzwischen viel größer und lebendiger sei – „heute sieht Landsberg anders aus“.

Werner Lauff

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