Schnelle Lösung in Sicht?

Der Baufortschritt kann sich sehen lassen, warum also nicht den Sozialen Wohnungsbau in Obere Wiesen der Regierung von Oberbayern als GU für Asylbewerber anbieten? Foto: Schwaiger

Die Signale sind gesetzt, der eingeschlagene Kurs führt offensichtlich zu einer dauerhaften Lösung: In Landsberg wird es bald wieder eine Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Asylbewerber geben. Wo? Das ist nach wie vor offen. Während OB Mathias Neuner zehn Grundstücke dafür vorgeschlagen hat, wartete Helmut Weber (CSU) im Stadtrat mit einer neuen Variante auf: Können wir die Sozialwohnungen in Obere Wiesen dafür anbieten?

Gesagt, getan, der Fragestellung der „Stadtratsinitiative“ folgend habe man explizit bei der Regierung von Oberbayern nachgefragt, räumt OB Neuner ein. Grundsätzlich: Bei einer Belegung der Wohnungen mit Asylbewerbern würde der Förderbescheid widerrufen. Aber: Es werde versucht, eine darüber hinausgehende Alternative zu erarbeiten – für beide Blöcke des Sozialen Wohnungsbaus. Landrat Walter Eichner (CSU) erfuhr erst auf Nachfrage des KREISBOTEN davon. Einzelheiten seien ihm nicht bekannt. „Grundsätzlich sind wir für jedes Haus und jeden Raum dankbar – je früher um so besser.“ Und weil der Bau der städtischen Sozialwohnungen be­- reits recht weit fortgeschritten ist, scheint die Nachfrage Webers nicht unbedingt abwegig. „Wir würden das begrüßen“, räumt Eichner ein, der eine Gemeinschaftsunterkunft in der Lechstadt ohnehin am besten angesiedelt sieht. Der Standort Lechrainkaserne scheint dafür bereits aus dem Rennen. Die Regierung von Oberbayern hat dem Landkreis Landsberg bisher 56 Asylbewerber zugewiesen. Die Frauen, Männer und Kinder sind in Kaufering untergebracht, für die 42 im Herbst folgenden stünden laut Landrat Eichner vor allem städtische Wohnung in Landsberg zur Verfügung.

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