Schöner schwitzen

Eine Woche später als ursprünglich geplant ist am vergangenen Wochenende die Saunalandschaft im Kauferinger Lechtalbad nach grundlegender Renovierung wieder geöffnet worden. Einen Tag bevor am Samstag ab 8.30 Uhr die ersten Gäste die neue Anlage erstmals ausführlich testeten, hatte Landrat Walter Eichner die Saunalandschaft bei der offiziellen Einweihungsfeier in Augenschein genommen.

Dass er mit dem, was er dabei zu Gesicht bekam, mehr als zufrieden war, versuchte Eichner erst gar nicht zu verhehlen. Mit Vertretern der lokalen Politik und der beteiligten Baufirmen genoss der Landrat die Führung von Bäderleiter Thomas Zeck und Architekt Klaus Pilz. Rund 500000 Euro hat der Landkreis in die Erneuerung der Saunalandschaft investiert. Herausgekommen ist eine ansprechende Anlage, die vor allem im Außenbereich besticht. Anstelle der alten Außensauna errichtete Pilz zwei moderne Kamin- und Aufgusssaunen, in denen je 50 Personen Platz finden. Links des Weges, der zu den Saunen führt, findet sich eine Ruhezone, die mit Lechkieseln an den wenige Meter weiter vorbeilaufenden Fluss erinnern soll. Rechts ist eine große Rasenfläche angelegt, auf der sich ebenfalls ein Ruhebereich befindet. Hinter den Saunen finden sich die neuen Außenduschen, ausgestattet mit warmem Wasser und beheiztem Fußboden. „Unsere Aufgabe war es, einen Ort der Entspannung zu schaffen“, erklärte Architekt Pilz, der auf dem Weg dahin jedoch einige Probleme zu lösen hatte. Vor allem das Grundstück habe viele Überraschungen geboten – etwa ein nicht tragfähiger Boden oder eine nicht für die Weiterverwendung geeignete Bodenplatte der alten Sauna. Dennoch habe man den Zeitrahmen fast eingehalten, stellte Pilz zufrieden fest. Auch der Innenbereich erfuhr eine grundlegende Überarbeitung. Komplett renoviert wurden die Dusch- und Sanitäranlagen, ebenso wie das Dampf­- bad. Die Wände leuchten in neuen Farben, zwei Infrarotkabinen im Obergeschoss erweitern das Angebot. Das, so Eichner, sei nun so gut, dass man mit steigenden Besucherzahlen rechne. „Ich denke, wir werden bald die 40000er-Marke knacken.“

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