Entwürfe für den Klimaschutz

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Den Klimaschutzlogo-Wettbewerb des Landkreises gewonnen hat die 12b der FOS. Mit in der Jury saßen Klimaschutzbeauftrage Jasmin Dameris (3. von rechts) und Landrat Thomas Eichinger (neben Dameris).

Landsberg – Insgesamt 53 Ideen für das zukünftige Klimaschutzlogo bekam das Landratsamt zugeschickt. Klimaschutzbeauftragte Jasmin Dameris ist begeistert: „Es waren sehr gute Entwürfe dabei.“ Sieben Klassen, von der Montessori-Schule in Kaufering, der Berufsoberschule Landsberg und des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums, hatten am Wettbewerb teilgenommen. Gewinner ist die Klasse 12b der FOS Sozialwesen.

Für den 1. Platz gab‘s 300 Euro, der 2. Preis ging mit 200 Euro an die 12c der FOS Sozialwesen. Auf Rang 3 mit 100 Euro landete die Klasse 8b des DZG. Die Erstplatzierten haben bereits beschlossen, das Geld unter den fünf Gewinnern aufzuteilen – die Klasse habe sich nach dem Abi­tur schon aufgelöst. Dafür hat Dameris vorgesorgt: „Ich habe das Geld in kleinen Scheinen, wie bei einer Mafiaübergabe“, lacht sie. Die Auswahl sei der sechsköpfigen Jury, darunter auch Landrat Thomas Eichinger, nicht leichtgefallen: „Einige Ideen sind toll ausgeführt, eignen sich aber nicht, da sie zu detailliert sind.“ Ein weiteres Kriterium war der Bezug zum Landkreis, nicht nur zur Stadt. Nicht zuletzt ging es auch darum, ein Logo zu bekommen, das zum Klimaschutz passt – nicht nur zum Umweltschutz.

Gefallen haben der Jury vor allem grafische orientierte Logos wie zum Beispiel das Auge, dessen Apfel die Erde ist oder eine Hand, die mit einem „Baumstift“ das Wort „Klimaschutz“ schreibt. „Gut fand ich auch diejenigen, die bestehende Symbole eingebaut haben“, sagt Dameris. Sie hofft, dass das Logo schon im September fertig wird: „Alle Gewinnerlogos kommen zu einer Grafikerin.“ Diese werde nochmals auswählen und vielleicht auch Ideen kombinieren. Aber: „Die Schüler dürfen mitreden.“ Alle Gewinnerklassen haben das Logo als Unterrichtsprojekt entworfen: „Die Schüler hatten sechs Schulstunden Zeit dafür“, sagt DZG-Direktor Bruno Bayer. Die Motivation sei sehr gut gewesen, erzählt DZG-Studiendirektor Hermann Pacher, durch die Fairtrade-Schokolade ja schon im Logo-Erstellen geübt: „Es ist schön, wenn wir ein Projekt mitgestalten, bei dem die Ideen der Schüler nicht in der Schublade versinken.“ Ganz sicher nicht: Die Entwürfe sind bis zum Ende der Klimaschutztage im Foyer ausgestellt. Und bald ist das Logo im ganzen Landkreis zu sehen.

Susanne Greiner

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