Schülern fehlt Förderung

Bis vor den Bayerischen Landtag ist der Elternbeirat des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Landsberg gezogen. Die Forderung von Dr. Elmar Huber, dem Vorsitzenden, und anderer Engagierter: mehr Lehrer! Einen „Teilerfolg“ haben sie errungen: Die Staatsregierung hat zugesagt, „gegebenenfalls“ einen weiteren Lehrer für die Mobile Reserve einzusetzen.

An höchster Stelle wollten die Landsberger auf das Problem Lehrermangel aufmerksam machen. Denn wie Elmar Huber erklärt, fehlten bayernweit etwa 200 bis 300 Sonderpädagogen. In einer Petition hatte der Elternbeirat neben mehr Lehrkräften verlangt, mehr zusätzliche Förderstunden anzubieten und den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst und die mobile Reserve (Lehrervertretung) zu stärken. Kleine Klassen seien zudem in den Förderzentren nötig. Der Staatssekretär im Kultusministerium, Dr. Marcel Huber, reagierte auf den Vorstoß insgesamt eher verhalten. Er bezog sich auf die Haushaltsbeschlüsse, wonach der Mobile Sonderpädagogische Dienst schrittweise ausgebaut werde: 2010/’11 seien 25 Stellen für Sonderschullehrer vorgesehen. Nicht geplant ist laut Marcel Huber, die Mobile Reserve aufzustocken. Immerhin versprach er „gegebenenfalls“ eine weitere Lehrkraft für das SFZ-Landsberg. Der Elternbeirat fordert nun, dass die Zusage konkretisiert wird. pet

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