"Von nah und fern"

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Landsberg in verschiedenen Ansichten und Perspektiven gibt es in der Sonderausstellung des Stadtmuseums zu bewundern – eine Liebeserklärung an die Lechstadt.

Landsberg – Die klassische Landsberger Stadtansicht in diesen Tagen ist wohl der neugestaltete Hauptplatz mit dem hellerleuchteten Christbaum. Wer aber seine Stadt aus mehreren anderen Perspektiven erleben will, sollte sich die Sonderausstellung „Von nah und fern – Landsberger Stadtansichten“ nicht entgehen lassen, die am Samstag im Neuen Stadtmuseum eröffnet wurde.

Von nah und fern – der Titel ist nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich zu sehen, denn in der Ausstellung, die Museumsleiterin Sonia Fischer aus Beständen des Museums und mithilfe von Leihgaben zusammengestellt hat, sind auch Ansichten einer fernen Vergangenheit zu sehen, die ein Eintauchen in das Landsberg des Mittelalters erlauben. Die zeitliche Nähe wird ausgedrückt durch das Thematisieren des Hauptplatzumbaus, mithilfe von Audiosequenzen hört man in Kurzinterviews Meinungen von Bürgern zum Umbau. Brückenschlag zur Vergangenheit sind die archäologischen Fun- de, die während der Bauarbeiten freigelegt wurden. 

Die Ausstellung ist, wie Sonia Fischer erklärte, thematisch geordnet: die drei Ausstellungssäle widmen sich den Fern- ansichten, den versteckten und verlorenen Winkeln und den Ansichten und Plätzen der Stadt. Dieses Konzept ermögliche dem Besucher einen besseren Vergleich der Darstellungen und viele Möglichkeiten, „seine Stadt Landsberg“ zu erleben, wie Kulturbürgermeister Axel Flörke in seiner Eröffnung betonte. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Sophie Wendinger und Teresa Hüttner mit Stücken des 16. Jahrhunderts. 

Bis Februar 

Die Ausstellung „Von nah und fern – Landsberger Stadtansichten“ ist noch bis zum 1. Februar von Dienstag bis Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag/ Feiertage (außer montags) 11 bis 17 Uhr im Neuen Stadtmuseum, Von-Helfenstein-Gasse 426 zu sehen.

Patricia Eckstein

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