Für Spannung war gesorgt – Handballer des TSV Landsberg erkämpfen in Unterhaching ein 23:23

Mit einem 23:23- Remis ist die überaus spannende Landesliga-Partie der Landsberger TSV-Handballer in Unterhaching zu Ende gegangen. Damit rutschten die Lechstädter auf den 6. Tabellenrang ab.

Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass dieses Spiel einige „Spannung“ zu bieten haben wird. Der Spielverlauf bot viel Abwechslung, vor allem da sich keine der beiden Mannschaften richtig absetzen konnte. Trotz eines zwischenzeitlichen Landsberger Vorsprungs in der zweiten Hälfte der Partie, holten die Gastgeber immer wieder auf. Obwohl Unterhaching als Meisterschaftsfavorit gehandelt wird, verlor der spielerisch bessere TSV Landsberg nie den Anschluss. Im wesentlichen erzielte Unterhaching seine Tore aus Einzelaktionen heraus oder durch Gegenstöße, für die die Landsberger allerdings durch leichte Fehler im Angriff oft die Vorlagen lieferten. Allerdings konnten sich der TSV in den letzten Sekunde vor dem Pausenpfiff gegen Unterhaching durchsetzten und mit einer verdienten 12:13-Führung in die Kabinen gehen. In der zweiten Hälfte zunächst ein ähnliches Bild. Die Gastgeber profitierten von leichten Landsberger Fehlern, die sie auch konsequent nutzen. Die Gäste dagegen zeigten weiterhin ihre spielerischen Qualitäten, ließen aber Konstanz und im Abschluss Konsequenz vermissen. Und viele Landsberger Würfe kamen erst gar nicht am ausgezeichneten Heimtorwart vorbei. Entscheidend für den Spielausgang war dann die Mitte der zweiten Halbzeit. Beim Stand von 18:17 bekam das Landsberger Spiel einen Knacks, auf einmal ging gar nichts mehr und die Gastgeber holten sich die Führung zum 22:20. Dann, in der 45. Minute gab es eine verdiente rote Karte für den Unterhachinger Torwart, was den Gastgeber offensichtlich moralisch etwas hemmte. Die Landsberger verkürzten wieder bis auf 23:22 und schafften dann den Ausgleich in der letzten Spielminute. Ein Unentschieden ist nach Auffassung von TSV Trainer Hubert Müller angemessen. „Spielerisch war das unter unseren Möglichkeiten.“ Unterhaching hat viele Tore durch Einzelaktionen erzielt und von der Erfahrung seiner Spieler profitiert. „Oft haben wir ihnen durch unsere Fehler leichte Tore ermöglicht. Zudem fehlte in diesem Spiel auch noch unsere starke Mitte Matthias Schuberth.“ Eine spannende und kampfbetonte Begegnung bescherte den Lechstädtern einen Punkt, mit dem sie zufrieden sind, so der Trainer. Für den TSV Landsberg spielten: Benjamin Kobold, Andreas Mess­ner, Severin Bartl (1), Christian Eisen (1), Jörg Friedrich, Alexander Neubauer, Andreas Lerch (2), Roman Müller (1), Oliver Götsch (5), Roberto Schwirkmann (3) und Tomas Schwirkmann (1/5).

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