Die Spannung steigt weiter

Spannend haben es die Heimerer Schulen Basket Landsberg am vergangenen Sonntag gegen die HD Immo Baunach in Bamberg gemacht. Nachdem sie das ganze Spiel über einem Rückstand hinterhergelaufen waren, gingen die Mannen von Trainer Alexander Kharchenkov kurz vor Schluss in Führung und brachten diesen Vorsprung dank besserer Nerven noch ins Ziel mit dem Endstand: 72:70.

Baunach war wie erwartet ein schwerer Gegner, der vor allem in der Verteidigung überzeugte. Landsberg tat sich gegen die aggressive Deckung des Bamberger Bundesliga-Kooperationspartners schwer, gute Würfe herauszuspielen. So war denn auch die Quote recht schwach bei der HSB. Einzig und allein Jason Boucher (30 Punkte) hatte eine über 50-prozentige Wurfausbeute. Doch das allein reichte nicht. Nach zehn Minuten lagen die Lechstädter schon 21:15 zurück. Zur Halbzeit war man dann auf einen Punkt (39:38) dran. Doch nach dem Seitenwechsel gelang es nicht, endlich die Führung zu übernehmen – im Gegenteil. Baunach erspielte sich wieder ein Polster. Insbesondere Jeremiah Lawrence (19 Punkte) fand kein Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Gastgeber. Er traf nur vier seiner 14 Wurfversuche aus dem Feld und auch Fabian Kirchhoff (13) war nicht wie gewohnt treffsicher. So zog Baunach zur letzten Viertelpause auf 62:54 davon. Nichts desto trotz kämpfte die Mannschaft um Kapitän Michael Teichner weiter. Die Verteidigung wurde besser und so kam man wieder zurück ins Spiel. Angeführt vom überragenden Jason Boucher kam man Punkt um Punkt heran und konnte in der 38. Minute erstmals ausgleichen, sodass es noch richtig spannend wurde. Beide Mannschaften bekamen es nun mit den Nerven zu tun. Landsberg traf nun nur noch bei der Hälfte seiner Freiwürfe – Baunach jedoch verlor im Gegenzug den Ball und so ging die HSB beim Endstand von 72:70 als glücklicher Sieger vom Platz. Am kommenden Samstag nun kommt es zum nächsten Spitzenspiel. Die Heimerer Schulen Basket Landsberg – aktuell Tabellenvierter – empfangen den Drittplatzierten BIG Gotha Rockets. Die Thüringer verstärkten sich vor der Saison mit zwei ehemaligen Erstligaspielern und gingen somit als absoluter Favorit in die Regionalligasaison 2009/10. Doch sie strauchelten nicht nur gegen Landsberg und müssen so mit bereits fünf Niederlagen um den anvisierten Aufstieg in die ProB bangen. Für Gotha geht es also noch um Alles. Landsberg hingegen will Platz 4 verteidigen und könnte sich im Falle eines Sieges sogar noch Chancen auf Platz 3 ausrechnen – mächtig Spannung ist also programmiert, wenn am Samstag um 19.30 Uhr wieder im Landsberger Sportzentrum gespielt wird.

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