Der Bedarf ist groß

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Packten kräftig mit an: Gemeindepfarrer Michael Vogg, Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler und Bauträger Michael Kustermann (v. links).

Reichling – In Reichling fand im Beisein zahlreicher Honoratioren der erste Spatenstich für die Seniorenwohnanlage statt. Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler, Gemeindepfarrer Michael Vogg sowie einige Gemeinderäte wohnten dem Ereignis bei.

Die nun im Bau befindliche Seniorenwohnanlage in Reichling soll nach Fertigstellung acht Wohneinheiten umfassen. Die Wohnungen sind zwischen 50 und 70 Quadratmeter groß und bestehen aus Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Abstellraum, Kamin sowie Terrasse oder Balkon. Bauträger Hubert Kustermann betonte in seiner Rede, dass Reichling ein attraktiver Ort mit guter Infrastruktur sei, der zudem leicht erreichbar von Landsberg, Weilheim und Schongau sei. Darüber hinaus sei München nicht allzu weit entfernt und die Preise lägen auch noch im erträglichen Rahmen. 

Der Bedarf an Seniorenwohnanlagen ist nach wie vor groß in der gesamten Umgebung, wie auch die Beispiele Rott und Apfeldorf zeigen. Hubert Kustermann betonte, dass Senioren im Alter lieber in ihrem gewohnten Ort blieben. „Außerdem wird die Anzahl der Einwohner über 65 im Landkreis Landsberg von 2008 bis 2028 um 11000 steigen“, so der Bauträger. Wenn von diesen Senioren lediglich 25 Prozent in Reichling altersge- rechten barrierefreien Wohnraum benötigten, müssten etwa 40 derartige Wohnungen bis 2028 entstehen. Der Grundstein für diese Anzahl zumindest ist nun gelegt.

Dominik Oppermann

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