Landsberger Konzerte 2013

Von Mozartnacht bis Silvesterkonzert

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Johannes Skudlik hat für die Landsberger Konzerte 2013 erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Landsberg – Die „Landsberger Konzerte“ unter der künstlerischen Leitung von Johannes Skudlik werden in diesem Jahr mit Großereignissen und traditionsreichen Konzertveranstaltungen den Konzertka­lender der Lechstadt füllen. Herausragend die Mozart-Nacht im Juni und das Verdi-Requiem im Herbst.

Johannes Skudlik stellte für erneut ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammen. Höhepunkt und Auftakt des Konzertjahres 2013 bildet die Mozartnacht, in der am 8. Juni die Säle und Räume in der Innenstadt mit Konzerten und Aufführungen bespielt werden. Ausschließlich Werke von Mozart wie auch Inspirationen oder Improvisationen zu Mozarts Werken stehen auf dem Programm. Auszüge daraus sprechen für sich: Neben der Jupitersymphonie in der Stadtpfarrkirche gibt es Kammermusik mit den Rodin-Quartett und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker im Rathaussaal, Solo-Klavier-Rezitals mit Benjamin Moser im Pfarrsaal oder ein Reigen bekannter Arien, Duette und Quartette aus Mozart-Opern mit dem Tenor Robert Sellier im Stadttheater, wo auch die Eleven der Ballettschule Beatrix Klein zu sehen sein werden. Die Klassiknacht bietet im Zeittakt versetzt mehr als 30 Aufführungen, bis sie mit einem Finale in der Stadtpfarrkirche und der Solo-Motette „Exsultate, jubilate“ für Sopran und Orchester kurz nach Mitternacht endet.

Mit dem Konzept, Konzerte im Zeittakt aufzuführen, schließt die Mozartnacht an die Tradition der Klassik-Nächte an, die von den „Landsberger Konzerten“ seit Beginn der 90er Jahre durchgeführt wurden. Bereits 2000 konnten die Veranstalter eine große Mozartnacht in der Innenstadt umsetzen. In den Jahren danach folgten die „Italienische Nacht“, „Wiener Nacht“, „Nacht der Tasten“ und die „Nacht der Romantik“ mit tausenden Besuchern.

Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Musikerinnen und Musiker aus Deutschland und Europa in unterschiedlichen Besetzungen in der Stadtpfarrkirche, im Pfarrsaal, im Theater, im Rathaus, in der Johanniskirche und an öffentlichen Plätzen Landsbergs zu hören sein. Das Begleitprogramm von Catering bis Open-air-Darbietungen steht dabei ebenfalls ganz im Zeichen des österreichischen Komponisten.

„Das ausführliche Programm mit dem Konzertplaner wird ab Mai erhältlich sein“, kündigt Pressesprecherin Anke Fischer-Reymers an. Karten für das Großereignis gibt es ab Anfang März beim KREISBOTEN.

Zwei Wochen nach der Mozartnacht startet der Orgelsommer. Seit fast drei Jahr­zehnten erklingen im Sommer jeden Samstag in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt unterschiedlichste Orgelkonzerte. Jeweils um 11.15 Uhr betritt ein anderer Organist aus Europa die Orgelempore und lässt Werke seiner Heimat, seiner bevorzugten Musikepoche oder auch Improvisationen erklingen. In diesem Jahr werden Organisten aus Italien, Spanien, Frankreich, Dänemark, England und Deutschland zu Gast sein.

Messa da Requiem

Im Verdi-Jahr 2013, in dem sich der Geburtstag des italienischen Komponisten zum 200. Male jährt, wird erstmals wieder nach 25 Jahren dessen berühmtes Requiem in der Stadt­pfarrkirche erklingen. Die „Messa da Requiem“ ist wohl der bedeutsamste Ausflug des großen Opernkomponisten in den Bereich sakraler Musik. Ausschlag für die Komposition war der Tod Rossinis, der Verdi stark erschütterte. In seiner Totenmesse lässt er Trompetenklänge sich machtvoll auftür­men, den Chor atemlos flüstern, Solisten von Hoffnung und Erlösung singen und schließlich Solosopran und Chor die Errettung vor dem ewigen Tode in dramatischer Weise erflehen. Das gewaltige Werk für Solisten, Chor und Orchester bringt Johannes Skudlik am 13. Oktober erneut mit der Symphonie Prag in der Stadtpfarrkirche zur Aufführung.

Unter der Leitung Marianne Löschs konnten sich in der Pfarrei der Stadtpfarrkirche mehrere hervorragende Chöre etab- lieren. Der Kinderchor, der in den vergangenen Jahren ausgewählte Programme auf die Chorbühne brachte, wird in diesem Jahr das Musical „Der kleine Tag“ von Rolf Zuckowski einstudieren. Das Musical, das mittlerweile mehrere Kindergenerationen begeisterte, gibt es am 14. April im Pfarrsaal.

Den Abschluss des Konzertjahres bildet wieder das Konzert in der Silvesternacht um 22 Uhr in der Stadtpfarrkirche, bei dem der Kantor, Organist und künstlerische Leiter Johannes Skudlik selbst am Instrument sitzt und ein feierliches Orgelprogramm zum Jahresausklang präsentiert. „Das traditionsreiche Konzert sorgt jedes Jahr für ein volles Kirchenschiff“, so Fischer-Reymers.

Weitere Infos zu allen Konzerten gibt es auf www.landsbergerkonzerte.de. Karten sind im Vorverkauf beim KREISBOTEN in Landsberg erhältlich.


Mit neuem Logo

 Vor 25 Jahren begannen die „Landsberger Konzerte“ unter diesem Namen Musikveranstaltungen in der Lechstadt aufzuführen. 1988 gehörte das Verdi-Requiem, das heuer ebenfalls zur Aufführung kommt, zu den ersten Konzerten unter dem neuen Label. In diesem Jahr präsentieren die „Landsberger Konzerte“ ein neues Logo. In der verschlungenen Vignette, die den Schriftzug links einleitet und entfernt an das Bachwappen erinnert, sind die Versalien L und K zu finden. Sie präsentieren die Abkürzung des Labels in der barocken Vorliebe der Kon­- zertveranstalter. Diesen ist es seit ihrer Gründung wichtig, nicht nur Barockmusik, sondern auch Klassik, Romantik, Moderne und Zeitgenössisches zu einem spannenden Programm zu mischen.

Selbstverständlich wird auch unter dem neuen Logo der konstant hohe Anspruch fortgeführt, wonach der künstlerische Leiter Johannes Skudlik den Konzertkalender zusammenstellt. Der Webauftritt www.landsbergerkonzerte.de und der grafische Auftritt aller Druckun­terlagen würden in diesem Jahr neu konzipiert, erläutert Pressespercherin Anke Fischer-Reyers.

Kartenbestellungen, Informationen und Kontakt würden leichter zugänglich sein. „Und wer möchte, kann die Landsberger Konzerte auch auf facebook finden.“

Landsberger Konzerte: Von Mozartnacht bis Silvesterkonzert

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