EVL spielt in zweigeteilter Liga

Gute Nachrichten für den EV Landsberg 2000. Die Zeit der weiten Auswärtsfahrten ist wohl vorbei. Bei der ESBG-Tagung in der vergangenen Woche wurde so gut wie beschlossen, dass die Eishockey-Oberliga in Zukunft weiter zweigeteilt ist und die beiden Gruppenteilnehmer nicht mehr gegeneinander antreten. Angedacht sei eine Dreifachrunde.

Obwohl noch Detailfragen geklärt werden müssen, sieht es derzeit so aus, dass die Landsberger mit sieben anderen Clubs ins Rennen gehen. In einer Dreifachrunde werden zunächst die Platzierungen ausgespielt, dann geht es in der Südgruppe intern um die Meisterschaft und den Abstieg. Der Erste spielt am Ende dann in einer Playoff-Serie mit dem Sieger aus dem Norden um den Aufstieg in die 2. Liga. Nach dem derzeitigen Stand bekommt es der EV Landsberg in der kommenden Saison also sechsmal in der Hauptrunde mit Passau, Rosenheim, Deggendorf, Hügelsheim, Bad Tölz, Peiting, Füssen und Klostersee zu tun. Saisonstart könnte der 15. September sein. Gerade das dürfte den Verantwortlichen beim EV Landsberg 2000 weniger gefallen, hatte man sich doch immer für einen späteren Saisonstart stark gemacht, um dem teueren städtischen Sommereis aus dem Weg zu gehen. Ein offizielles Statement will EVL-Chefin Karin Federl auf Anfrage des KREISBOTEN im Moment nicht abgeben, weil „noch keine schriftliche Mitteilung von der ESBG vorliegt“. Allerdings dürften die jetzigen Pläne eher für Aufatmen sorgen, da man sich in der Vergangenheit immer für eine Zweiteilung ausgesprochen hat – nicht zuletzt wegen der Kosten. Kommt Bindl zum EVL? Was die Mannschaft für die kommende Spielzeit angeht, scheinen die Pläne konkreter zu werden. Zwar gibt es noch keine weitere Vertragsunterzeichnung, aber möglicherweise bekommt der EVL Verstärkung vom EV Füssen. Der Name Florian Bindl (25) wird derzeit heiß gehandelt. Karin Federl bestätigte auf Anfrage, dass man mit ihm derzeit „in Gesprächen“ sei. In 46 Saisonspielen brachte es der gebürtige Garmischer immerhin auf vier Tore und 18 Vorlagen. Allerdings sitzt Bindl auch recht häufig auf der Strafbank. In der letzten Saison musste er ganze 123 Minuten in die Kühlbox. HCL holt Haschka und Möhle Beim Stadtrivalen HC Landsberg füllt sich unterdessen der Kader immer weiter. Am Freitag gab der Verein über seinen Pressesprecher bekannt, dass Markus Haschka (32) und Daniel Möhle (32) in der kommenden Bezirksliga-Saison für die „Riverkings“ aufs Eis gehen werden. Haschka ist ohnehin Sportvorstand beim HCL, Möhle kehrt als ehemaliger Landsberger wieder zurück an die alte Wirkungsstätte. Beide waren zuletzt beim EV Fürstenfeldbruck aktiv. Und für beide gibt es nur ein Saisonziel: Aufstieg in die Landesliga. Keine Überraschungs ist dagegen die Verpflichtung von Christoph Hicks. Da ehemalige EVL-Kapitän, ein Urgestein des Vereins, kommt vom ESV Buchloe zurück an den Lech. Hicks sitzt wie Haschka im Vorstand beim HCL und kommt nicht alleine aus dem Ostallgäu. Mit Ferdinand Speckamp bringt er einen arrivierten Stürmer mit. Von 2002 bis ’05 spielte der heute 25-Jährige in der 2. Bundesliga beim ESV Kaufbeuren. Weiter gab der Verein bekannt, dass Mitte Juni mit dem Sommertraining begonnen werden soll. Allerdings dürften die Akteure ohnehin fit in die Vorbereitung gehen. „Gerade die, die länger nicht gespielt haben, trainieren schon jetzt drei- bis viermal die Woche – das ist phänomenal“, freut sich Markus Haschka.

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