Geprüfte Spürnase

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Haben bei der Rettungshundeprüfung in Luckenwalde einmal mehr ihr Können unter Beweis gestellt: Claudia Adam und Rettungshund „Spike“ aus Landsberg.

Landsberg/Luckenwalde – Ihre feinen Nasen können Leben retten: Wie? Das zeigten jetzt elf Teams aus ganz Deutschland bei einer bundesweiten Rettungshundeprüfung in Luckenwalde. Künftig sind wieder acht Spürnasen der Johanniter bereit für den Einsatz, darunter auch ein Team aus Landsberg: Claudia Adam mit Rettungshund „Spike“.

Die Lechstädter ließen sich in einem Waldstück in der Flächensuche prüfen. Vier ehrenamtliche Hundeführer und ihre Vierbeiner zeigten bei der Trümmersuche in einer Kiesgrube ihr Können unter realitätsnahen Bedingungen.

In beiden Sparten mussten die Hundeführer zunächst im theoretischen Test ihr Wissen beweisen. Dann ging es ins Gelände, wo jeder Hund gut versteckte ehrenamtliche Laiendar­steller suchen musste. Waren die „Vermissten“ aufgespürt, mussten die Hunde dies ihren Hundeführern anzeigen, ohne dem Gefundenen zu nahe zu kommen oder ihn zu bedrängen. Nun galt es, schnell und korrekt Erste Hilfe zu leisten. Geprüft wurde auch, ob die Vierbeiner auf Kommandos korrekt reagieren und dem Hundeführer ohne Leine folgen.

Organisiert wurde das umfangreiche Prüfungswochenende von der Johanniter-Ret-tungshundestaffel aus Hennickendorf. „Wir freuen uns, dass alles so gut gelaufen ist und alle Teams der Johanniter bestanden haben. Das ist gar nicht so einfach, denn die Richtlinien sind streng – schließlich geht es um Menschenleben. Manchmal sind es Kleinigkeiten oder die Tagesform, die über das Bestehen entscheiden“, erläutert der Prüfer Gregor Adam von der Johanniter-Rettungshundestaffel aus Landsberg.

Die Rettungshundestaffeln der Johanniter sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Sie werden über die jeweilige Leitstelle angefordert, wenn es darum geht, Vermisste oder Verunglückte zu finden. Ein Rettungshund kann 40 Helfer ersetzen: In nur 20 Minuten sucht er bis zu 30000 Quadratmeter ab. „Die Arbeit der Rettungshundestaffeln erfolgt ehrenamtlich und ist auf Spenden angewiesen“, betont Adam. „Die Rettungshundeprüfung muss alle 18 Monate aufgefrischt werden.“

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