Die Sprachlandschaft Lechtal erleben

Die Natur vor der Haustür entdecken, Zusammenhänge im eigenen Umfeld erkennen – das hat der Verein Lebensraum Lechtal mit seinen Umweltbildungsveranstaltungen im Blick. Exkursionen und Vorträgen sollen Menschen neugierig machen auf die Vielfalt des Lechtals. Zum zehnjährigen Jubiläum der Umweltbildungsveranstaltungen stellt der Verein einmal eine andere Vielfalt in den Mittelpunkt – die der Sprache und Dialekte der Region. Dazu referiert Dr. Manfred Renn über die „Dialektlandschaft beiderseits des Lechs“ am morgigen Donnerstag, um 19.30 Uhr, im Foyer des Stadttheaters Landsberg.

Den Vortrag, zu dem der Eintritt frei ist, wird der stellvertretende Landrat Peter Ditsch mit einem Grußwort eröffnen. Und kurze Mundartlesungen aus verschiedenen Teilen des Landkreises sorgen für authentische Hörerlebnisse. Dazu spielt die „Leedrer Saitenmusik“. Interessierte melden sich bei Stefanie Federl unter % 08191/50081 oder per E-Mail an as-federl@t-online.de an. Der Verein Lechtal koordiniert und fördert gebietsübergreifende Naturschutzarbeit und nachhaltige Landschaftsentwicklung im bayerischen Lechtal. Dazu gehören Biotopbundprojekte, Naturschutzforschung und besonders die Umweltbildung. Die Menschen der Region sollen für die Natur begeistert werden – zum Beispiel durch Naturerlebnispfade, die auch eine natur- bezogene Erholung ermöglichen. Riechen, Fühlen, Hören Kinder sind die Zielgruppe vieler Umweltbildungsveranstaltungen. „Dabei geht es nicht darum, den Kindern zehn Pflanzen- oder Schmetterlingsarten beizubringen“, informiert der Verein auf seiner Internetseite. Lernen mit Herz, Kopf und Hand sei vielmehr das Stichwort. Die Kinder sollen sich in der Natur wohl fühlen, positive Erlebnisse haben und sich nebenbei Zusammenhänge erarbeiten. Durch Spiele sollen häufig die Sinne Riechen, Hören und Fühlen angeregt. Wichtiger Bestandteil der Umweltbildungsveranstaltungen ist auch die praktische Arbeit vor Ort: Kinder können bei der Biotoppflege erfahren dass sie etwas für die Natur tun und Spaß dabei haben können. Und nachher geben sie dies vielleicht an ihre Eltern weiter.

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