Gefährlicher Spaß

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Wer des nachts die „Free-Fall-Rutsche“ im Inselbad benutzt, ist selbst für die Folgen verantwortlich. Diese Ansicht vertritt zumindest das bayerische Innenministerium.

Landsberg – Zumindest für die Stadt Landsberg scheinen die Unfälle auf der Free-Fall-Rutsche im Inselbad abgehakt. Nachdem zuletzt 2010 ein Jugendlicher verunglückte, mussten sich die Betreiber vielen Vorwürfen stellen. Der Freistaat entschied aber, dass die Verantwortung bei den Jugendlichen liege.

In der Augustnacht 2010 stiegen die alkoholisierten Jugendlichen in das Inselbad ein. Das Verbotsschild mit dem Hinweis auf Lebensgefahr missachtete einer der Eindringlinge, er knallte mit den Füßen ungebremst in die Stirnwand der Rutsche – diese war außer Betrieb. Nachdem der junge Mann schwer verletzt war, ging die Mutter gegen die Stadtwerke als Betreiber des Bades vor. „In der Folge ging unter anderem beim Bayerischen Landtag eine Petition ein“, so Simone Sedlmair, Pressesprecherin der Stadt.

Daraufhin besichtigten Vertreter der Stadt, der Stadtwerke, des Landratsamtes und der Regierung von Oberbayern die „Free-Fall-Rutsche“. Eine Sicherheitskette mit Warnschild, ein Bewegungsmelder sowie ein Hupsignal und die Videoaufzeichnung seien für das bayerische Innenministerium ausreichende Sicherheitsmaßnahmen. Auch die Petition wurde als erledigt verabschiedet, denn nicht der Betreiber oder die Behörden seien in der Verantwortung für solche Unfälle. „Vielmehr liege die letztendliche Verantwortung bei den Jugendlichen, die in Folge von Alkoholkonsum eine Straftat begingen“, erklärt Sedlmair

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