Mit "Sterneneisen" auf Platz 1

Erfolgreicher Einstieg. Bereits das erste Album, das Specki T.D. gemeinsam mit IN EXTREMO produzierte, landete auf Platz 1 der Charts. Foto: Eckstein

Seit 25. Februar ist das neue Album „Sterneneisen“ der Berliner Rockband „IN EXTREMO“ im Handel und ist von 0 auf 1 der offiziellen „Media Control Top 100-Album Charts“ eingestiegen, noch vor Lena, Roxette oder Howard Carpendale. Mit dabei ist der Landsberger Drummer Specki T.D., der sich vor einem knappen Jahr der Band angeschlossen hat. Mit dem KREISBOTEN sprach er über die erste Zeit mit den „Sternenrockern“ und die Produktion des aktuellen Albums.

Wenn Specki von „seinem“ letzten Jahr berichtet, klingt das so, wie man sich den Alltag eines Rockstars vorstellt: Proben im Studio, Fahrten im Nightliner von Konzert zu Konzert, Wochen im Tonstudio und immer wieder auf die Bühne, vor tausenden von Fans – Tag für Tag. Und doch war es für den Landsberger „ein eher entspanntes Jahr, weil ich mich nicht mehr selbst um die ganze Logistik kümmern muss, wie das früher der Fall war.“ Es sei einfach der Wahnsinn, Teil einer so großen Band zu sein. Aber auch harte Arbeit: als Specki T.D. im April vergangenen Jahres zu den Berlinern stößt, muss er nicht nur das komplette Live-Programm lernen, gleich bei den zahlreichen Konzerten und Festivals mitspielen, sondern auch aktiv an der Produktion von „Sterneneisen“ mitwirken. „Die Ideen kamen auch schon mal nachts im Tourbus“, erinnert er sich. Im September ging es dann zur Vorproduktion für eine Woche in die Principal Studios im Münsterland, wo auch im November und Dezember das Recording stattfand. „Die ganze Band war dann mit den Produzenten und Technikern sechs Wochen lang im Studio“, erzählt Specki T.D. „Das ist ein alter Bauernhof mit Nebengebäuden, mit sechs Studios. Wie ein riesengroßer Spielplatz für Musiker.“ Auf diesen „Spielplatz“ begab sich die Band quasi in Klausur: dort wurde nicht nur gearbeitet, sondern auch gewohnt, sodass der Kreativität zu jeder Tages- und Nachtzeit nachgege- ben werden konnte. „Irgendein Studio war immer besetzt, selbst wenn Du nachts um vier Uhr mit einer Idee wachgeworden bist und sie sofort ausprobieren wolltest“, schwärmt der Drummer. „Es war sehr lustig, sehr arbeitsintensiv, aber wir hatten alle von Anfang an das Gefühl, es wird ein Super-Album. Man wächst wahnsinnig rein in so eine Platte“. Heraus kam eine „sehr lebensbejahende Platte, eine Rock ’n’ Roll-Platte, die Spaß macht“ fasst Specki T.D. zusammen. „IN EXTREMO´ ist ein moderner Spielmannszug, der spielt, weil er etwas zu erzählen hat und die Musik sein Lebensinhalt ist.“ Bei zwei Songs treten alte Bekannte von IN EXTREMO in Erscheinung: Mille Petrozza von „Kreator“ und der Graf von „Unheilig“. Zeit zum Ausruhen bleibt jedoch nicht. Auf dem Kalender für 2011 stehen rund 100 Konzerte und Festivals, gleich im April geht es auf eine längere Tour, danach steht eventuell ein „Ausflug“ nach Südamerika auf dem Programm. Im Herbst touren die Sternenrocker dann durch ganz Europa, bevor sie das Jahr mit einer Weihnachtstour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz ausklingen lassen. „Es ist ein Traum, was gerade passiert“, sinniert Specki T.D., „und ein Grund, jeden Tag mal kurz Danke zu sagen“. Das nächste Konzert mit IN EXTREMO und Specki T.D. in unserer Nähe findet am Mittwoch, 13. April, im „Zenith“ in München statt. Weitere Informationen und Tourplan auch auf www.inextremo.de.

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