Tapfer gekämpft

Voller Motivation gingen die Landsberger Herren in die Partie gegen Memmingen, doch der tapfere Kampf endete in einer Niederlage.

Beim Heimspiel haben die Landsberger Handballer trotz hoher Motivation eine Niederlage erlebt. Die Mannschaft war unvollständig und so waren die Gegner aus Memmingen deutlich überlegen und siegten mit 36:21 Toren.

Die 1. Mannschaft der Landsberger Herren konnte sich schon im Vorfeld keine wirkliche Chance gegen die erfahrenen Memminger ausrechnen, zumal die Mannschaft unvollständig war. Lediglich neun Feldspieler standen zu Verfügung und das Team war froh noch kurzfristig Marcus Müller aus der zweiten Mannschaft zur Unterstützung zu bekommen, damit wenigstens ein gelernter Kreisläufer dabei war. Trotzdem gingen sie sichtlich motiviert in die Partie. Der Landsberger Trainer Hubert Müller hatte sich eine kleine taktische Überraschung überlegt. Von Beginn an nahm er zwei Memminger in Manndeckung, was den Gegner anfangs sichtbar verwirrte. Damit konnten sich die Gastgeber zunächst einen kleinen Vorsprung erarbeiten (4:2/6.) und blieben in der Folge auch gleichauf. Erst nach fast 20 Minuten begann sich das Blatt zu wenden und die Gäste gingen zum ersten Mal in Führung (7:8). Sie hatten eine volle Bank und konnten einiges an wurfgewaltigen Rückraumspielern aufbieten. Die Landsberger Angriffe fanden jetzt kaum noch ein Durchkommen und die Gäste kamen nun mit den Abwehrvarianten ihrer Gegner immer besser zu recht. So bauten sie ihre Führung bis zur Pause auf 9:16 aus. Genauso ging es in der zweiten Hälfte weiter, der Abstand wuchs kontinuierlich. Dem konnte die in ungewohnter Besetzung spielende Landsberger Mannschaft und dann noch ohne ihren Kopf, dem immer noch verletzten Tomas Schwirkmann kaum Paroli bieten. Aber trotzdem wurde mit hoher Moral weiter gekämpft und die treuen Fans bejubelten die Treffer ihrer Mannschaft auch dann wenn sie schon zehn Tore zurücklag. In der Mitte der zweiten Hälfte war Landsberg dann schon deutlich hinten (14:27), verkürzte auch mal um ein paar Treffer, konnte aber den versierten Angriffen der Gäste wenig entgegenhalten. Mit den eigenen Angriffen entfalteten sie zu wenig Druck um die Gegner in echte Verlegenheit zu bringen. So wuchs der Rückstand bis zum Endstand von 21:36 weiter. „Ich bewundere mit welch guter Einstellung die Jungs immer wieder in diese Spiele gehen,“ sagt Trainer Hubert Müller. „Es ist nicht einfach diese Niederlagen erneut zu verdauen und trotzdem weiterzuarbeiten. Wirklich super ist auch, wie das Landsberger Publikum in dieser Situation noch zur Mannschaft hält.“ Am nächsten Wochenende hat das Team erstmal spielfrei und hofft dann im Heimspiel gegen den TSV Allach, am 10. Dezember um 16 Uhr im Landsberger Sportzentrum, endlich mal einen vollständigen Kader zu haben.

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