Aus Bundeswehrbeständen?

Munition im Lech entsorgt

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Taucher der Bereitschaftspolizei (Symbolfoto) fanden heute vormittag weitere Munition im Lech bei Mundraching.

Mundraching – Ein Hobby-Taucher hat am vergangenen Wochenende im Lech bei Mundraching Brisantes entdeckt: Er stieß auf zwei Pistolen und diverse Munition sowie eine Transportkiste dafür. Alles zusammen brachte er zur Landsberger Polizei. Am Dienstag fanden Polizeitaucher weitere Munition.

Bei den zwei Pistolen handelt es sich laut Polizeisprecher Robert Prestele um „Luftdruckwaffen älteren Datums“. Auf- grund der Rostbildung könne davon ausgegangen werden, dass die Waffen und die Munition bereits „seit einigen Jahren“ dort im Lech lagen. Bei der Munition handle es sich teilweise um scharfe Patronen und um Übungsmunition – sie könnte aus Bundeswehrbeständen stammen.

Um mögliche Gefährdungen auszuschließen, organisierte die Polizei gestern eine Absuche des Fundbereichs mit Polizeitauchern. Ein Waffenspezia- list des Landeskriminalamtes war ebenfalls vor Ort. Neben Pistolenmunition kam dabei ein Gurt mit Übungsmunition für Panzerkanonen zum Vorschein. Prestele: „Ein vermutetes, größeres Geschoss wurde indes nicht entdeckt.“

Grundsätzlich sei es nicht ungefährlich, Fundmunition und ähnliches zu transportieren, warnt der Polizeisprecher. Deshalb sei es ratsam, in solchen Fällen die Fachbehörden zu informieren. Harmlos aber illegal: Zufällig fanden die Taucher noch einen aufgebrochenen Kaugummiautomaten.

Toni Schwaiger

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