Teurer soll’s nicht sein – Bürgerhaus-Neubau in Schwifting jetzt mit Kostendeckel

Beim Bürgerentscheid der Initiative „Für ein maßvolles, kostengünstiges Bürgerhaus in Schwifting“ haben am Sonntag 63,5 Prozent der an der Abstimmung beteiligten Schwiftinger für die Kostenbegrenzung des geplanten Bürgerhauses auf 1,1 Millionen Euro gestimmt.

Die Wähler haben sich damit gegen das teurere Ratsmodell ausgesprochen. Dabei hatte die Gemeinde geplant, ein Bürgerhaus für mindestens 1,85 Millionen zu bauen. Für Axel Stehle von der Bürgerinitiative ist dieses Ergebnis „ein klarer Auftrag und ein großer Erfolg für ganz Schwifting“. Auch die Wahlbeteiligung sieht Stehle als Rekord. Gemeinde und Bürger müssten nun gemeinsam nach vorne schauen. Verlierer gebe es nicht, sondern einen Sieg der Vernunft. Rasch sollen Bürgermeister Richard Schaller und Gemeinderäte klären, wie der „eindeutige“ Mehrheitswille der Bürger für ein maßvolles Bürgerhaus umgesetzt wird. Die Initiative erwartet nun die Beschlüsse der Gemeinde. Seit rund vier Monaten hatten sich die Engagierten für eine Baukostenbegrenzung beim Bürgerhaus-Neubau eingesetzt, schließlich den Bürgerentscheid erwirkt, um zu verhindern, dass ein „Blankoscheck für ein teureres Haus auf Kosten aller rund 900 Schwiftinger ausgestellt würde“. Nun spricht sich die Bürgerinitiative für einen Neuanfang bei den Planungen für den kostengünstigen Neubau aus. Daher schlagen die Verantwortlichen einen Ideenwettbewerb vor, der auch veränderte oder neue Architektenentwürfe ermöglicht. Ein solcher Wettbewerb könne letztlich ein „Baustein für eine vernünftige Lösung“ sein.

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