61,37 Prozent in der Stichwahl:

Auf Eichner folgt Eichinger

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Thomas Eichinger (links) folgt auf Walter Eichner (rechts): In der Stichwahl um das Amt des Landrats setzte sich Eichinger (CSU) mit 61,37 Prozent der Stimmen gegen Markus Wasserle (SPD, Freie Wähler, ÖDP, Landkreis Mitte) durch.

Landkreis – Eindeutig haben sich die Wähler am Sonntag für ihren neuen Landrat entschieden: CSU-Kandidat Thomas Eichinger machte mit 61,37 Prozent der Stimmen das Rennen gegen den parteilosen Markus Wasserle. Enttäuschend sei für beide die Wahlbeteiligung von gerade einmal 40,3 Prozent.

Zu den ersten Gratulanten gehörte Eichingers Lebenspartnerin Franziska Rosin. „Die entscheidende Unterstützung kam auch schon im Wahlkampf von meiner Partnerin und meiner Familie“, erklärt der frisch gewählte Landrat. „Ich bin sehr dankbar, für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich über die Zustimmung.“

In den kommenden Wochen bis zur Amtsübernahme am 2. Mai wolle er vor allem die Akteure im Landratsamt kennenlernen. Dann gelte es auch, die stellvertretenden Landräte und die Ausschüsse des Kreistags auf den Weg zu bringen. „Auf die anstehenden Aufgaben freue ich mich wirklich sehr“, betont der Gewinner.

„Meinem Nachfolger wünsche ich nun eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen“, so der scheidende Landrat, Walter Eichner. Er stehe dem neuen Landrat – falls gewünscht – jederzeit gerne zur Seite.

Als guter Verlierer erwies sich dann auch der parteilose Wasserle. „Ich hätte es gerne gemacht, aber der Wähler hat entschieden.“ Nachdem er für verschiedene Gruppierungen kandidierte, habe er sich nicht auf eine Liste für die Kreistagswahl setzen lassen. „Jetzt konzentriere ich mich wieder mehr auf mein Ehrenamt und meine Firma“, sagt Wasserle.

Janina Reich

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