Bis aufs letzte Bett beliebt

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Mit Flyern und Infomaterial informierten Christian Weber (links) und seine Kollegen vom Tourismusverband Ammersee-Lech auf der Messe „f.r.e.e.“ über die Region.

Landkreis – Die Region zwischen Ammersee und Lech liegt voll im Trend. Nicht nur die Mitglieder des Tourismusverbands Ammersee-Lech vertreten diese Überzeugung. Auch Geschäftsführerin Ira Wild belegte anhand der Übernachtungszahlen, wie beliebt der Landkreis Landsberg als Urlaubsziel ist...

Im vergangenen Jahr kamen auf 3310 Betten im Landkreis 138965 Übernachtungsgäste. Entgegen des bayernweiten Trends, habe Oberbayern als einzige Region in diesem Jahr Zuwächse bei den Gästeankünften verbucht, berichtete Ira Wild. Zwar liegen die genauen Zahlen für das aktuelle Jahr noch nicht vor, im Bereich des Tourismusverbands Ammersee-Lech rechne Wild ebenso mit einer Steigerung der Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Etwa konnten in den Gemeinden Dießen und Schondorf sowie in der Stadt Landsberg bereits mehr Gäste be­grüßt werden.

Restlos belegt

Einzig in Utting verzeichnete man einen deutlichen Rückgang: „Diese negativen Veränderungen resultieren daraus, dass der Seefelder Hof in Utting geschlossen ist und somit 33 Betten weniger zur Verfügung standen“, verdeutlichte Wild. Doch von Januar bis August übernachteten über 79000 Touristen in der Region – Privatvermieter mit weniger als neun Betten seien hier noch nicht einmal berücksichtigt. „Manchmal hatten wir kein einziges Bett im Landkreis mehr zur Verfügung“, berichtete Wild, die gleichzeitig auch die Tourist-Info in Landsberg leitet. „Es tut einem dann auch Leid, wenn man die Leute wieder weiter schicken muss.“

Was die Tourist-Infos im Landkreis und der Verband Ammersee-Lech alles unternehmen, um Besucher in die Region zu locken, berichtete Wild im Anschluss. Beispielsweise war der Tourismusverband durch die Arbeitsgemeinschaft Oberbayerisches Alpenvorland heuer auf sieben Messen vertreten. „Auf der Caravan Motor Tourismus in Stuttgart, der f.r.e.e. in München und der afa in Augburg waren Mitarbeiter des Verbandes Ammersee-Lech bezieh-ungsweise Kolleginnen aus Touristinformationen des Verbandsgebietes persönlich vertreten“, so Ira Wild. Bei den übrigen Messen war man mit den Gastgeberverzeichnissen und weiterem Werbematerial vertreten.

Ganz besonderes Marketing erhielt die Region zwischen Lech und Ammersee bei einer Großveranstaltung in Höfen in Tirol. Dabei drehte sich alles um das Thema „Der Lech vom Ursprung bis zur Mündung“. „Man hat uns gefragt, ob auch wir uns bei dieser 14-tägigen Festreihe darstellen wollen“, erklärte Wild. „Da haben wir überlegt und zahlreiche Künstler aus dem Landkreis angeschrieben.“ Schließlich hat der Landsberger Fotograf Bernd Kittlinger Bilder zusammengestellt und die Region präsentiert. Auch zwei Motorrad-journalisten berichteten positiv in diversen Motorradzeitschriften – die hauptsächlich in Österreich und Italien erscheinen – über ihren Aufenthalt im Landkreis. 

Eigenes Logo

Um den Verband nach außen besser darzustellen, haben sich Vorsitzender Oberbürgermeister Mathias Neuner und seine Vorstandskollegen für ein neues Logo entschieden. Bislang verwendete der Tourismusverband das Logo des Landratsamtes, das doppelte „L“. Für eine „interessante und konkurrenzfähige Außendarstellung“ wolle man ein eigenes Logo, erklärte Wild. Im Vorstand war es rasch gefunden: „Wir haben uns alle gleich für das eine entschieden“, meinte Neuner. Es repräsentiert einmal den Ammersee, die hügelige Landschaft und den Lech – in leuchtendem Blau, Grün und Rot. Durch die frischen Farben sei es ansprechend und „zeigt, was wir hier alles haben“.

Janina Bauch

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