Ab in die Tüte

Die fetten Jahre sind vorüber… Cartoon: Pfeffer

Nach zwei Jahren Einführungsphase ist Schluss, die städtische Hundekottüte ist ab sofort nicht mehr unbegrenzt erhältlich. Nur bei der Erstanmeldung ihres Vierbeiners im Bürgerbüro dürfen sich Herrchen oder Frauchen über ein Tütenpäckens aus öffentlicher Hand freuen.

Ein dichtes Netz an Hundekot­behältern ist mittlerweile aufgebaut, 39 Entsorgungsstationen gibt es aktuell im Stadtgebiet, weitere sieben in den Ortsteilen. Um die Akzeptanz des neuen Erfassungssystemes zu erhöhen, hat die Stadt bislang nicht nur bei der Erstanmeldung des Zamperls die Kottüten ausgegeben, sondern auch danach. Das wiederum hat dazu geführt, dass sich nicht wenige Hundehalter im Bürgerbüro bedienten, während andere brav zum Tütenkauf in die Tierhandlung marschierten. Dieses „Ungleichgewicht“ sei nicht akzeptabel, sagt Pressesprecherin Bettina Barnet, erklärt die Einführungsphase für beendet und stoppt so die unbegrenzte Beutelausgabe. Sparen ist auch hier angesagt, denn allein für diesen Zweck gab die Stadt „über 1000 Euro“ aus. Die Haushaltsmittel indes werden nicht ersatzlos gestrichen, sie fließen in den weitern Ausbau des Hundekotbehälternetzes. „Maßvoll“ soll das laut Raimund J. Stolz geschehen. Er ist als Leiter des Ordnungs- und Marktamtes für die Hundekotbehälter zuständig und bittet um Standortvorschläge.

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