Unbarmherziges Rennen

Legte sich beim Grand Prix in San Marino mächtig ins Zeug: der Pflugdorfer Mahindra-Pilot Marcel Schrötter Foto: Mahindra

Mahindra-Pilot Marcel Schrötter hat beim Grand Prix in San Marino den 15. Platz belegt. Der 18-jährige Pflugdorfer zeigte auf seinem 125 ccm-Motorrad ein kampfbetontes Rennen, in dem er mit einigen Problemen fertig werden musste. Sein Teamkollege Danny Webb belegte Rang 21.

Schrötter hatte sich für die fünfte Reihe in der Startaufstellung qualifiziert und konnte mit einem guten Start seine Position nicht nur verteidigen, sondern es gelang ihm sogar, in den ersten Runden mehrere Platzierungen aufzuholen. Die äußeren Bedingungen waren heiß und trocken, das Tempo unbarmherzig, was nicht jeder Pilot heil überstand: Gleich mehrere stürzten oder mussten aufgeben. Mit zunehmender Renndauer hatte auch der Pflugdorfer ein paar Rutscher zu meistern, weshalb er den Anschluss an seine Gruppe etwas verlor. Er konnte aber schnell seinen Rhythmus wieder finden und fuhr das Rennen mit einer starken Leistung zu Ende, obwohl er mit einigen Problemen wie einem tauben Gefühl an seiner rechten Hand und einer eingeschränkten Sicht zu kämpfen hatte. Hartes Rennen „Es war ein hartes Rennen, aber wenigstens sind wir in die Punkteränge gekommen“, zeigte sich Schrötter mit seiner Leistung dennoch zufrieden. „Ich hatte einen guten Start und in den ersten Runden war ich in der Lage, die Gruppe vor mir einzuholen.“ Zerknirscht beklagte der Mahindra-Pilot jedoch seine körperlichen Probleme: „Etwa ab Halbzeit des Rennens hat wieder einmal meine Hand begonnen, einzuschlafen. Auf den Geraden habe ich daher versucht, die Hand mit Lockerungsübungen zu bewegen.“ In den letzten Runden sei auch noch hinzugekommen, dass ihm der Schweiß in die Augen geflossen sei und er deshalb nicht mehr richtig habe sehen können. „Aber ich habe alles gegeben, um meinen Platz in den Punkterängen ins Ziel zu bringen.“ Neuer Anlauf in Spanien In der Gesamtwertung liegt Schrötter nun auf Platz 17. Der Grand Prix von San Marino und der Urlaubsregion Rimini war das zwölfte von insgesamt 17 Rennen in der diesjährigen 125 ccm-Weltmeisterschaft. Der nächste Wettkampf findet am kommenden Wochenende in Aragon, Spanien, statt.

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